Shirin Blutglanz

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Shirin Blutglanz

Beitrag  Shirin am Sa Dez 12, 2015 12:06 am

Zur Person

Vollständiger Name:
Shirin Blutglanz

Rufname:
Shi

Geschlecht:
weiblich

Sexualität:
bisexuell

Rasse:
Dunkelelfe

Alter:
24 Jahre alt

Geburtstag:
15.6.

Geburtsort:
Oberstadt Engelsburg

Gruppenzugehörigkeit:
keine

Beruf o. Ä:
Shirin ist eine Künstlerin – eine Künstlerin mit Schatten, Blut und Knochen. Aus diesen drei Farben – schwarz, weiß und rot – schafft sie wahre Meisterwerke. Damit diese sich nicht auflösen, werden sie abgedeckt aus ihrem Atelier gebracht und in abgedunkelten Räumen aufgestellt.

Übliche Waffen:
Wirkliche Waffen verwendet Shirin nicht – sie besitzt ein Set an Schnitzmessern mit edlen Knochengriffen, aber als Waffe würde sie die nie verwenden.
Viel wichtiger ist ihre Fähigkeit als Schattenweberin – die natürlich primär für ihre Kunstwerke verwendet wird. Fixiert hat sich Shirin daher auf semipermanente, detaillierte und zeitaufwendige Modelle, kann aber auch flüchtige und immaterielle in begrenzter Möglichkeit erzeugen – schnelle Mauern oder Stacheln ohne Bewegung, ein Schatten in der Kapuze oder um sie herum, das ist ihr Maximum in diesem Bereich. Diese Fähigkeit ersetzt ihre rasseneigene Magie, Lichter erlöschen zu lassen.
Natürlich ist diese Fähigkeit abhängig davon, wie viel Schatten vorhanden ist. In einer Stadt sollte das immer genug sein, wirft doch jedes Haus, jeder Mensch, einfach alles einen Schatten. Sollte Shirin sich aber nicht in der Stadt aufhalten oder es aus irgendeinem anderen Grund keinen Schatten geben, so kann man abschätzen, dass ihr eigener Schatten für Objekte in Größe einer kleinen Kiste genügt. Die maximalen Abmessungen hängen von der Zeit ab, die sich Shirin beim Erzeugen lässt – bei einem flüchtigen Objekt genügen etwa drei Sekunden, um eine Tür völlig zu blockieren, wenn sie eine ganze Straße blockieren will, muss man sicher mit zwanzig, dreißig Sekunden rechnen. Ein Maximum für die Größe existiert nicht wirklich, dies ist nur von der Zeit abhängig, die Shirin sich lässt.

Kampfstil:
Shirins Standardreaktion auf einen Angriff wäre wohl eine Schattenmauer zwischen sich und dem Angreifer, wenn genug Schatten in Reichweite ist.
Abgesehen von diesem Schutz stehen ihr jedoch nicht sonderlich viele Möglichkeiten offen. Mit ihren begrenzten Möglichkeiten im Bereich des immateriellen Schattenwebens kann Shirin eine ablenkende Dunkelheit erzeugen, in der sie sich verbergen kann; oder aber sie flieht, nachdem sie ihrem Gegner eine Schattenwand in den Weg setzt. Aus Dunkelheit und Versteck heraus kann Shirin im Notfall auch einen Angriff aus dem Hinterhalt starten – dafür kann sie etwa einen spitzen Schatten in ihrer Hand verwenden.
Gibt es keinen oder nicht genug Schatten in der Nähe, den Shirin verwenden kann, so bleibt ihr nur noch eine verzweifelte Flucht, denn über andere kämpferische Fähigkeiten verfügt sie nicht.
Wenn es keine Möglichkeit zur Flucht gibt, dann wüsste sie wohl selbst nicht, wie sie reagieren soll – sicher würde Shirin nicht kämpfen wollen, aber diese Option stünde wohl immer noch darüber, jemanden anzubetteln. Zuerst würde sie jedoch immer versuchen, ihre Fähigkeiten zu verwenden, um Kämpfen aus dem Weg zu gehen.


Auf den ersten Blick

Größe:
Shirin misst einen Meter und siebenundachtzig Zentimeter, was für eine Dunkelelfe eine normale Größe ist.

Gewicht:
Mit einer recht schlanken Statur kommt Shirin auf ein Gewicht von sechsundsechzig Kilogramm.

Haarfarbe:
In einem interessanten Kontrast zu ihrem Hautton hat Shirin blonde Haare.

Augenfarbe:
Shirins Augen sind in ein tiefes Rot getaucht, was unter Dunkelelfen nicht auffällig sein mag, aber normalen Menschen oft einen Schauer über den Rücken laufen lässt.

Erscheinungsbild:
Etwas über schulterlange blonde Haare zieren ein fein gezeichnetes Gesicht, in dem die roten Augen eindeutig der Blickfang sind. Unter diesen ist je eine sichelförmige schwarze Tätowierung. Shirins Gesichtszüge wirken durch eine niedrig sitzende Nase und natürlich die dunkle Haut ein wenig fremdländisch, aber genau das ist sie – oder besser gesagt ihre Vorfahren – ja auch. Spitz ragen ihre Ohren aus ihrer Haarpracht heraus und ihre Lippen haben einen sehr dunkelroten, fast schon schwarzen Ton.
Ihr Körper ist allgemein sehr schmal und schlank gebaut – nicht übermäßig dürr, aber doch eher in Richtung Untergewicht als Übergewicht. Sonderlich kurvig ist ihr Körper dadurch auch nicht, aber doch eindeutig als weiblich erkennbar.

Kleidungsmäßig trägt Shirin eigentlich nur schwarz, es muss schon ein großes Wunder sein, dass sie eine Ausnahme machen lässt. Was genau es ist, was sie trägt, variiert dann doch sehr von Situation zu Situation – fast immer sind es schwarze Stiefeletten, und wenn sie normal in der Stadt unterwegs ist, so trägt sie einen schwarzen Mantel oder bei warmen Temperaturen ein etwa knielanges Kleid. Bei der Arbeit dagegen trägt sie eher eng anliegende Kleidung.

Besondere Merkmale?:
Shirin ist durch sich selbst bereits ein Blickfang, sei es jetzt durch die dunkle Haut, die langen Elfenohren oder die blutroten Augen. Genauso interessant ist jedoch ein Blick auf ihre Kleidung: Abgesehen von den Schuhen ist ihre Kleidung ausnahmslos schwarz. Nicht eine Farbnuance ist daran zu erkennen, und wenn Shirin das Licht nicht meidet, so kann man mit scharfem Auge erkennen, dass sich die Kleidung langsam auflöst.
In der Tat ist Shirins Kleidung eigentlich immer aus Schatten gefertigt, den sie öfters nachbessert. Gleichzeitig hat dies aber auch zur Folge, dass sie mit einem Fingerschnippen ihre Kleidung wechseln kann. Manchmal kann man sogar beobachten, dass Teile der Kleidung wie Schatten um Shirin herum wabern, ehe sie sich wieder verfestigen.


Auf den zweiten Blick

Charakter:
Shirin ist eine Künstlerin mit Leib und Seele – oder besser gesagt, mit ihrer Seele und fremden Leibern. Anders als bei vielen anderen ist der Tod nicht ihr Feind, sie sieht ihn vielmehr wie einen alten Freund. Und so kann sie über Gräueltaten, die andere Menschen schockieren, nur fröhlich lächeln – was ihre Mitmenschen meist umso mehr schockiert.
Man darf jedoch nicht den Fehler machen, Shirin deswegen mit einer kaltblütigen Killerin zu verwechseln. Sie ist keine Kämpferin, und könnte wohl keiner Fliege etwas zuleide tun, selbst wenn sie das wollte.
Dafür jedoch weiß Shirin ganz genau, was sie kann – und sie scheut nicht davor zurück, sich deswegen über die meisten anderen Menschen zu stellen, gerade wenn sie vom Stand her unter ihr stehen. Gerade diese Leute bekommen oft ihren kalten, fiesen Humor und Sarkasmus zu spüren. Wenn jemand über ihr steht oder sie etwas will, dann bemüht sich die Dunkelelfe, sich ein wenig zusammenzureißen – was oft darin endet, dass sie beginnt etwas zu sagen und dann mitten im Satz abbricht.
Um anderen Menschen zu vertrauen braucht Shirin eine Weile. Es dauert nicht lange, bis es ein anfängliches Vertrauen gibt, aber bevor sie jemandem erlaubt, ihr beim Schaffen ihrer Kunst zuzuschauen, dauert es deutlich länger – und es gibt auch Geheimnisse, die sie wohl niemals verraten würde. Sobald sie Menschen jedoch mag, wird ihr Humor ein wenig neckischer, auf ein paar Bemerkungen verzichtet sie und andere klingen deutlich sanfter als zuvor.
Logischerweise hasst Shirin die Sonne und jegliches helles Licht, und so ist es nicht verwunderlich, dass sie normalerweise in der Dämmerung und nachts aktiv ist. Wenn sie an einem sonnigen Tag nach draußen gehen würde – wie es etwa der Fall wäre, wenn sie zu einem wichtigen Kunden muss oder Besorgungen erledigen von Geschäften erledigen muss, die nur tagsüber geöffnet sind –, müsste sie ja auch echte Kleidung tragen, was nicht so angenehm ist, wenn man den luftig-leichten Schatten gewohnt ist. Doch als Wesen der Nacht würde sie auch dann noch immer versuchen, möglichst im Schatten zu bleiben. Menschen machen ihr wenig aus – aber gegen Licht sind ihre Augen gewohnheitsbedingt empfindlich.
Shirins Beruf hat teilweise einen negativen Einfluss auf sie gehabt – Menschen sind für sie teilweise nur Materialien, und wenn sie jemanden sieht, dessen Knochen sie gut verwenden könnte... Nun, natürlich kann sie nur von den Toten oder Willigen nehmen, aber es findet sich immer eine Möglichkeit, jemanden aus dem Weg zu räumen... Wenn jemand so etwas herausfinden würde, würde sie wohl erst einmal ruhig reagieren, weiß sie doch, dass das auftreiben der Beweise eine Weile dauert. Und in dieser Zeit können ja auch noch andere Unfälle arrangiert werden...


Stärken:
- künstlerisch begabt und kundig
- lässt sich durch nichts aus der Fassung bringen
- viele Kontakte zur Oberschicht


Schwächen:
- arrogant
- fehlendes Taktgefühl
- Sucht nach Kunst

Vorlieben:
- Tod und Blut
- Dunkelheit
- Kunst

Abneigungen:
- eingeengt werden
- Sonne
- Verstümmlungen und Knochenbrüche – man möchte das Material ja noch verwenden können


Hintergrund

Vorgeschichte:
Shirins Eltern lebten bereits einige Zeit in Engelsburg, als ihre Tochter zur Welt kam. Sie wurden zwar hier und da schief angesehen, hatten es aber trotzdem zu Geld gebracht – gleichermaßen auf legale und auf illegale Art und Weise. Das Interesse für Morbidität war Shirin quasi in die Wiege gelegt worden, und ihr Vater hatte auch ein gewisses Interesse an Kunst, das auf sie übergegangen ist.
Die Schulbildung, die Shirin erhielt, war jedoch weniger nach ihrem Geschmack. Während den Stunden kritzelte sie meist nur verträumt herum anstatt aufzupassen, und dementsprechend fielen natürlich auch die Leistungen aus. Ihre Eltern fragten sich, was wohl mit dem Kind los war, war es doch ihr einziges. Einige Tests ergaben dann unabhängig von ihrer Abgelenktheit, dass ein magisches Potential in ihr vorhanden war, größer noch als in einem normalen Elfen.
Die Ausbildung in Morrigan, die nach dieser Erkenntnis folgte, war mehr nach Shirins Geschmack. Viel mehr ging man auf ihre Talente ein und setzte den Fokus weniger auf Bereiche, die sie kein Stück interessierten. Freundschaften waren hier eher weniger wichtig, schon allein durch ihr Aussehen war Shirin eine Außenseiterin. Interessant vielleicht, aber gleichermaßen auch anders – aber das war die Dunkelelfe schon gewohnt.
Schon zu diesem Zeitpunkt war Shirin klar, dass sie ihre Magie für die Kunst verwenden wollte, und so kam es auch. Das Weben von Schatten vereinte ihre Affinität zur Dunkelheit mit dem Drang zur Kunst.
Doch konnte Shirin ihrem Erbe nicht entfliehen – der Schatten genügte nicht, um wahre Kunst zu erschaffen, war es doch zu eintönig, zu schwarz, zu langweilig. Weitere Nuancen fehlten, und ein Drang nach dem Düsteren wies der Dunkelelfe den Weg. Während sie mit Holz experimentierte, schnitt sie sich mit einem Schnitzmesser und verteilte die roten Bluttröpfchen auf einer Schattenstatue – das war der Moment, in dem Shirin erkannte, was der richtige Pfad war.
Unsterblichkeit – unsterblich verewigt in einem Kunstwerk. Von diesem Punkt war es nicht mehr weit zu der Idee, auch Knochen zu verwenden, um weitere Farbnuancen einzubauen. Es war nicht einmal schwierig, an Knochen zu kommen – Tote gab es immer. Und als das erste Kunstwerk fertig war, bestehend aus Knochen, Blut und Schatten… Es war krank. Es war revolutionär. Es war beliebt.
Gerade die reichen Kunstkenner waren fasziniert von dieser Idee, und Shirin stieg auf wie ein Stern. Nie hätte sie so etwas zu träumen gewagt, aber die Kombination aus der Detailreichheit der Schatten und dem morbiden Faktor der menschlichen Überreste waren beliebter als gedacht. Vor Aufträgen konnte sich Shirin kaum mehr retten – nur woher sollte sie die Materialien nehmen? Sicher, man konnte die Knochen von armen Bettlern verwenden, die auf der Straße starben... Aber das war nicht, was Shirin wollte. Lange Gespräche mit Totengräbern erlaubten es ihr schließlich, zumindest an einige Knochen der Toten zu kommen, ja es gab sogar Menschen, die bereit waren, einen Knochen zu geben, um in ein Kunstwerk eingeschlossen zu werden. Wie lange ein solcher Trend anhalten würde? Das wusste Shirin nicht – aber sie würde das beste daraus machen, und selbst wenn es eines Tages vorbei sein würde – diese Kunst war ihr Leben! Aus dem Haus ihrer Eltern war sie inzwischen ausgezogen, hatte stattdessen eine kleine Wohnung in der Oberstadt bezogen, die gleichermaßen als Schlafplatz und Atelier dient. Mit ihren Eltern hat sie nicht mehr viel zu tun, auch wenn sie sich in einer Notlage wohl sicher an sie wenden würde.

Lebensziel:
Zu den berühmtesten und besten Künstlern Engelsburg zu gehören


Zweitcharakter?:
Shin etc.

Wie hast du uns gefunden?:
siehe Shin

Steckbriefweitergabe?:
nein

Wahres Alter:
siehe Shin


Zuletzt von Shirin am Sa Dez 12, 2015 2:53 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Shirin Blutglanz

Beitrag  Shain am Sa Dez 12, 2015 9:03 am

So dann fange ich mal an^^ Zuerst mal muss ich gestehen das ich den Charakter wirklich gut gelungen finde und die Idee mich beim lesen immer mehr gefesselt hat. Schaffen nicht viele aber vermutlich liegt es daran weil ich gerade solche "schaurigen" Sachen mag xd Gut kommen wir zu meinen Fragen die ich noch hätte^^


1. Übliche Waffen:
Wie lange und wie viel kann sie denn Mauern aus den Schatten erschaffen? Da würde mich auch interessieren wie sich der Unterschied auswirkt wenn viele und wenn wenig Schatten vorhanden sind und wie groß diese ausfallen können, so das man ewig um diese herum laufen muss oder das man mit einem guten Sprung drüber weg setzen kann?.

2. Kampfstil:
Wie reagiert sie wenn sie keine Fluchtmöglichkeiten hat? Angenommen sie würde, nur als Beispiel in einem Kerker sitzen? Geht sie offen auf Konfrontationen zu oder versucht sie Kämpfen in erster Linie aus dem Weg zu gehen?

3. Charakter:
Wie sieht es bei deinem Charakter mit Vertrauen aus? Gibt sie es schnell oder ist sie eher misstrauisch? Und wenn man ihr Vertrauen einmal erlangt hat wie verhält sie sich dann? Wird sie offener und zugänglicher? Und welche Bedingung muss erfüllt sein damit sie überhaupt jemanden ins Vertrauen zieht?

Gibt es auch Gründe wieso sie tagsüber raus müsste? Das ist jetzt nur eine Interessenfrage meinerseits^^ Und wenn es doch mal dazu kommt das sie am Tage raus muss wie verhält sie sich da? Hält sie sich nur in den schattigen Seitengassen auf? Oder geht dsie dann direkt in die Menschenmengen?

Wie verhält sie sich wenn ihre wahre Natur entdeckt wird? Reagiert sie gelassen oder versucht sie unter allen Umständen zu verhindern das dies weiter getragen wird?

4. Vorgeschichte:
Deine Charakter ist ja Künstlerin, nun würde es mich aber interessieren ob sie diese Kunstwerke in einem eigenen Atelier hergestellt werden oder in der heimischen Stube, auch ob sie noch bei ihen Eltern lebt, wenn nicht ob sie wenigstens noch Kontakt zu diesen hat oder sie noch Leben.
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Re: Shirin Blutglanz

Beitrag  Shirin am Sa Dez 12, 2015 1:43 pm

Danke für das nette Lob ^-^

1.
Natürlich ist diese Fähigkeit abhängig davon, wie viel Schatten vorhanden ist. In einer Stadt sollte das immer genug sein, wirft doch jedes Haus, jeder Mensch, einfach alles einen Schatten. Sollte Shirin sich aber nicht in der Stadt aufhalten oder es aus irgendeinem anderen Grund keinen Schatten geben, so kann man abschätzen, dass ihr eigener Schatten für Objekte in Größe einer kleinen Kiste genügt. Die maximalen Abmessungen hängen von der Zeit ab, die sich Shirin beim Erzeugen lässt – bei einem flüchtigen Objekt genügen etwa drei Sekunden, um eine Tür völlig zu blockieren, wenn sie eine ganze Straße blockieren will, muss man sicher mit zwanzig, dreißig Sekunden rechnen. Ein Maximum für die Größe existiert nicht wirklich, dies ist nur von der Zeit abhängig, die Shirin sich lässt.

2.
Wenn es keine Möglichkeit zur Flucht gibt, dann wüsste sie wohl selbst nicht, wie sie reagieren soll – sicher würde Shirin nicht kämpfen wollen, aber diese Option stünde wohl immer noch darüber, jemanden anzubetteln. Zuerst würde sie jedoch immer versuchen, ihre Fähigkeiten zu verwenden, um Kämpfen aus dem Weg zu gehen.

3.
Um anderen Menschen zu vertrauen braucht Shirin eine Weile. Es dauert nicht lange, bis es ein anfängliches Vertrauen gibt, aber bevor sie jemandem erlaubt, ihr beim Schaffen ihrer Kunst zuzuschauen, dauert es deutlich länger – und es gibt auch Geheimnisse, die sie wohl niemals verraten würde. Sobald sie Menschen jedoch mag, wird ihr Humor ein wenig neckischer, auf ein paar Bemerkungen verzichtet sie und andere klingen deutlich sanfter als zuvor.
Was "erfüllt" sein muss, damit sie jemandem vertraut, steht da jetzt nicht bei, einfach weil das so sehr von der anderen Person abhängt. Das kann man nicht auf bestimmtes Verhalten einschränken.

Logischerweise hasst Shirin die Sonne und jegliches helles Licht, und so ist es nicht verwunderlich, dass sie normalerweise in der Dämmerung und nachts aktiv ist. Wenn sie an einem sonnigen Tag nach draußen gehen würde – wie es etwa der Fall wäre, wenn sie zu einem wichtigen Kunden muss oder Besorgungen erledigen von Geschäften erledigen muss, die nur tagsüber geöffnet sind –, müsste sie ja auch echte Kleidung tragen, was nicht so angenehm ist, wenn man den luftig-leichten Schatten gewohnt ist. Doch als Wesen der Nacht würde sie auch dann noch immer versuchen, möglichst im Schatten zu bleiben. Menschen machen ihr wenig aus – aber gegen Licht sind ihre Augen gewohnheitsbedingt empfindlich.

Shirins Beruf hat teilweise einen negativen Einfluss auf sie gehabt – Menschen sind für sie teilweise nur Materialien, und wenn sie jemanden sieht, dessen Knochen sie gut verwenden könnte... Nun, natürlich kann sie nur von den Toten oder Willigen nehmen, aber es findet sich immer eine Möglichkeit, jemanden aus dem Weg zu räumen... Wenn jemand so etwas herausfinden würde, würde sie wohl erst einmal ruhig reagieren, weiß sie doch, dass das Auftreiben der Beweise eine Weile dauert. Und in dieser Zeit können ja auch noch andere Unfälle arrangiert werden...

4.
Gerade die reichen Kunstkenner waren fasziniert von dieser Idee, und Shirin stieg auf wie ein Stern. Nie hätte sie so etwas zu träumen gewagt, aber die Kombination aus der Detailreichheit der Schatten und dem morbiden Faktor der menschlichen Überreste waren beliebter als gedacht. Vor Aufträgen konnte sich Shirin kaum mehr retten – nur woher sollte sie die Materialien nehmen? Sicher, man konnte die Knochen von armen Bettlern verwenden, die auf der Straße starben... Aber das war nicht, was Shirin wollte. Lange Gespräche mit Totengräbern erlaubten es ihr schließlich, zumindest an einige Knochen der Toten zu kommen, ja es gab sogar Menschen, die bereit waren, einen Knochen zu geben, um in ein Kunstwerk eingeschlossen zu werden. Wie lange ein solcher Trend anhalten würde? Das wusste Shirin nicht – aber sie würde das beste daraus machen, und selbst wenn es eines Tages vorbei sein würde – diese Kunst war ihr Leben! Aus dem Haus ihrer Eltern war sie inzwischen ausgezogen, hatte stattdessen eine kleine Wohnung in der Oberstadt bezogen, die gleichermaßen als Schlafplatz und Atelier dient. Mit ihren Eltern hat sie nicht mehr viel zu tun, auch wenn sie sich in einer Notlage wohl sicher an sie wenden würde.
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Re: Shirin Blutglanz

Beitrag  Yuyuka am Sa Dez 12, 2015 2:29 pm

Im Voraus ist es wichtig zu sagen, dass meine Kritik komplett unabhängig von meinem Adminkollegen ist, ich sie nicht vorher lese oder gar mich abspreche. Daher kann es sein das sich Punkte wiederholen.

Auf den ersten Blick:

He he he, Hagebuttentee und wb! Very Happy
Schön dich wieder hier zu haben! Kurze Bewerbung, in der Kürze liegt die Würze. Dementsprechend auch wenig von mir Vorweg. Ein, zwei Kleinigkeiten wurden ja schon vorweg geklärt, sowie Vorarbeit, sauber. Also, auf geht's!




Kritik:

1. Vollständiger Name


Bloodlight? Da muss ich dich leider auf etwas in den Regeln hinweisen, Zitat, Anmeldung und Bewerbung: Genau so, wie englische oder anderssprachige Namen, die auf Wörter zurückzuführen sind. | Sollte dir aber nichts verbauen denk ich. Razz  


2. Vorgeschichte


Hatte dein Char Freunde in der Kindheit und wenn ja inwiefern? War sie beliebt oder hatte sie eine beste Freundin, mit der sie die Schultage überstand. Vielleicht unterstützten sie sich untereinander? Letztendlich, wie stand es sozial um sie, während der Schulzeit?


Fazit

Sauber wie immer, ein typischer Char von dir. Interessante die, welche ich sonst extrem lobe, hundertprozentiger Schreibstil, dadurch sauberer Lesefluss, Komplett von A-Z durchdacht der Char. Den Kram hast du drauf.^^ Also, hier. Da. Abändern! Razz

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Re: Shirin Blutglanz

Beitrag  Shirin am Sa Dez 12, 2015 2:54 pm

Danke, danke.

1. Name geändert

2.
Die Ausbildung in Morrigan, die nach dieser Erkenntnis folgte, war mehr nach Shirins Geschmack. Viel mehr ging man auf ihre Talente ein und setzte den Fokus weniger auf Bereiche, die sie kein Stück interessierten. Freundschaften waren hier eher weniger wichtig, schon allein durch ihr Aussehen war Shirin eine Außenseiterin. Interessant vielleicht, aber gleichermaßen auch anders – aber das war die Dunkelelfe schon gewohnt.
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Re: Shirin Blutglanz

Beitrag  Yuyuka am Sa Dez 12, 2015 3:21 pm

Soweit, sogut!

Angenommen!

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Re: Shirin Blutglanz

Beitrag  Shain am Sa Dez 12, 2015 8:48 pm



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