Wuschplat Rattenbeißer

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Wuschplat Rattenbeißer

Beitrag  Wuschplat am Mi Dez 16, 2015 8:45 pm

Zur Person

Vollständiger Name: Wuschplat Rattenbeißer

Rufname: Wusch-Wusch

Geschlecht: männlich

Sexualität: Hetero

Rasse: Goblin

Alter: 13

Geburtstag: 6.9.

Geburtsort: Eine Goblinfestung auf einer kleinen Insel im Fluss

Gruppenzugehörigkeit: Keine

Beruf o. Ä: Professioneller Brückenbauer

Übliche Waffen: Hauptsächlich trägt Wuschplat diverse Werkzeuge mit sich, welche sich mehr oder weniger effektiv als Waffen einsetzen lassen. Die einzige richtige Waffe wäre wohl sein Schwert „Grätenschneider“. Eigentlich war es nicht viel größer als ein durchschnittlicher Dolch, doch in seinen Händen fühlte es sich wie ein Schwert an. Diese Waffe besteht aus einer abgebrochenen Schwertspitze, welche die Goblins vermutlich irgendwann einmal fanden, und einem aus diversen Knochen zusammengesetzten Griff. Verziert war dieser noch mit den Überresten eines Fischkopfes. An sonstigem Brückenbau-Werkzeug besaß er noch vier Metallhaken, eine kleine Handsäge und einem Hammer, alles in typischen Goblingrößen. Sämtliche Ausrüstung besitzt Goblin-Spitzenqualität (ist also ziemlich minderwertig gefertigt). In einem kleinen rucksackartigen Beutel, welcher aus wahllos zusammengenähten Stofffetzen besteht, trägt er neben Proviant auch noch ein Seil und einen Beutel rostiger Nägel. Was sich vermutlich am unwahrscheinlichsten als Waffe einsetzen ließe, wäre eine kleine Trommel. Bei einem seiner ersten Überfälle fand er sie und war sofort fasziniert. Sie ist nicht sonderlich beeindruckend, es handelte sich eher um ein Kinderspielzeug als um ein richtiges Instrument. Das bespannte Holzgefäß zeigte keinerlei Verzierungen und das zuvor weiße Fell war stark beschmutzt. Dennoch mag der Goblin seine Trommel.

Kampfstil: Goblins sind listige Kreaturen, welche in großen Gruppen in den Büschen lauerten, um nichtsahnende Menschen zu überfallen und deren Besitze zu stehlen. In großen Zahlen waren sie eine tödliche Waffe, vor der sich viele Reisende fürchten mussten… Da Wuschplats Goblinstamm jedoch nicht mehr existierte und er alleine war, stellte er eine deutlich geringere Bedrohung dar. Er würde sich nie grundlos in einen direkten Kampf begeben. Er war vielleicht nicht der Hellste, doch irgendwo realisierte er tatsächlich, das die bösen Waffengeister seinen Schädel zerschmettern würden, sollte er sich einem Gegner alleine stellen. Oft blieb dem Goblin aber nichts anderes übrig, als Menschen zu überfallen. Irgendwie musste er ja überleben, nicht wahr? Dabei beschränkte er sich jedoch auf Hinterhalte, bei denen er etwa einer alten Frau die Handtasche abnahm oder einem Baby den Lolli stahl. Somit ist Wuschplat für einen Goblin also eigentlich ziemlich harmlos.
Eigentlich. Fühlt sich Wuschplat bedroht, wird er versuchen, zu fliehen, und dabei vielleicht aggressiv rumfauchen, ohne tatsächlich anzugreifen. Nur wenn wirklich nichts anderes mehr hilft, greift er selber zur Waffe. Doch sobald in irgendeiner Form Blut fließt, verfällt er in einen nahezu psychopathischen Blutrausch, bei dem er unkontrolliert auf alles einhackt, was sich ihm in den Weg stellt, so lange, bis entweder seine Gegner oder er selber auf dem Boden liegen.


Auf den ersten Blick

Größe:1,03 m

Gewicht: 16,5 kg

Haarfarbe: Der Pelz des Goblins hat eine rot-orangene Farbe.

Augenfarbe: gelb-grünlich

Erscheinungsbild: Im Prinzip gleicht seine äußere Erscheinung derer, welche man von einem Goblin erwartet. Es handelt sich um eine kleine, stinkende Kreatur mit grüner Haut, rotem Fell und einem ziemlich hohlen Melonenkopf. Im Gegensatz zu anderen Goblins ist er etwas kleiner und auch leichter. Seine gesamte Haltung erinnert etwas an die eines Affen, und so verhält sich Wuschplat gelegentlich sogar. Seine grünlichen und fellbedeckten Hände und Füße wirken ziemlich wund und kaputt, was vermutlich mit dem vielen Klettern, barfuß laufen und diversen goblinischen Aktivitäten zusammenhing. Das rote Fell zieht sich über seine Beine bis zu seinem Kopf. Gepflegt konnte man es definitiv nicht nennen, die Haare waren an nahezu allen Stellen in irgendeiner Form kaputt, verfilzt, schmierig oder verklebt. Dies bemerkte man auch bei seiner Gesichtsbehaarung, denn er hatte unglaublich buschige Augenbrauen, einen Ziegenbart und Koteletten, wobei es sich hier auch um Ohrenhaare handeln könnte. Die Nase des jungen Goblins ist aufgrund ihrer Größe ebenfalls ziemlich auffällig. Im Normalzustand schaut der Goblin meist leicht verwirrt und wirkt nicht sonderlich bedrohlich, in Rage verfinstert sich jedoch sein Gesicht und er bekommt Schaum vorm Mund. Was Kleidung angeht, hält sich Wuschplat nicht wirklich an die neuesten Modetrends. Stattdessen bevorzugt er seine „Rüstung“, welche aus einzelnen Metallstücken, diversen Stoffen, Knochen, Felle und was man sonst noch so findet, besteht. Diese bedeckt allerdings nur seine Brust-, Bauch- und Rückenbereiche, die Arme und Beine sind komplett frei. Untenrum trägt der Goblin jedoch glücklicherweise ein paar Stofffetzen. Er besitzt jedoch keine Wechselkleidung und trägt somit stets die gleichen, dreckigen Fetzen.

Besondere Merkmale?: Vermutlich werden Menschen keinen wirklichen Unterschied zwischen Wuschplat und seinen Artgenossen erkennen, was man als Goblin jedoch auch erwarten sollte

Auf den zweiten Blick

Charakter: Wuschplat teilt sich einige der typischen Charaktereigenschaften mit seinen Artgenossen. Kraft und Intelligenz sind gehören definitiv nicht zu seinen Stärken. Der Goblin hat große Probleme damit, irgendwelche Zusammenhänge zu erkennen, und kann sehr naiv sein, eine Kombination, welche dazu führt, dass er den falschen Personen vertraut und oft hinters Licht geführt wird. Irgendwie macht ihn diese Unwissenheit und Unerfahrenheit aber auch auf eine merkwürdige Weise liebenswert – so weit wie dies bei einem Goblin halt möglich wäre. Er ist einfach grundsätzlich gut gelaunt und verbringt die Zeit gerne mit kleinen Scherzen und Spielereien. So „spielt“ er gerne mit anderen Wildtieren, welche dies allerdings weniger lustig finden. Auch kann er sich unglaublich lange mit den unscheinbarsten kleinen „Schätzen“ beschäftigen, welche er so auf seiner Reise findet. Seinen größten Schatz besitzt er so schon, seit er denken kann (was bei einem Goblin nicht viel heißt). Eine kleine Trommel, deren Klänge ihn unglaublich faszinierten, sodass er lange den Umgang mit ihr übte und sogar ein einigermaßen gutes Rhythmusgefühl entwickelte (auch wenn sich das Spielen trotzdem meistens auf wildes Herumkloppen beschränkt). Dieses fröhliche, unbeschwerte Verhalten ist eine gute Überleitung zu einer anderen Charaktereigenschaft, welche andere bei ihm erleiden müssen. Wuschplat kann unglaublich nervig sein und lässt nur selten von einer Person ab, sofern diese keine Bedrohung darstellt. Er zieht einem an der Kleidung herum, schreit und lacht wie ein wilder Affe mit seiner nervigen Stimme und versucht, einem auf den Kopf zu klettern. Dies sind alles Eigenschaften, welche in einer reinen Goblintruppe wohl nie negativ auffallen würden. Allerdings handeln die intelligenten Wesen einfach anders. Mit jenen kommt er auch nur selten in wirklichen Kontakt, was unter anderem an der Sprachbarriere liegt. Als Goblin legt man nicht sonderlich viel Wert auf eine gepflegte Ausdrucksweise oder irgendeine Form der Bildung. Somit besteht Wuschplats Wortschatz nur aus einigen Sprachfetzen, welche er von anderen Goblins und Menschen nachahmte. Ein weiterer Faktor, der zu seiner Unbeliebtheit führt, wäre sicherlich auch noch die allgemeine Ungepflegtheit und Widerlichkeit eines Goblins. Von Bädern hielt Wuschplat nicht sonderlich viel, genau wie von jeder anderen Form der Pflege. Tischmanieren sind ebenfalls ein Fremdwort, er stopft sich einfach alles in sein riesiges Maul. Seinen Nachnamen erhielt er, da er Ratten als besonders schmackhaft empfand und sich diese stets in den Mund steckte, um an ihnen zu knabbern. Ihm war es einfach egal, was die anderen Wesen von ihm hielten, er wollte nur sich selbst helfen. Deshalb bedient er sich auch gerne bei anderen. Doch der Rotpelz hatte sicherlich nicht nur negative Eigenschaften. So hohl und ungeschickt der Goblin auch wirken mag, er kann ein sehr treuer und loyaler Begleiter sein, fast schon wie ein (ziemlich dummer) Hund. Allerdings ist es nicht wirklich schwer, sein Vertrauen zu gewinnen, und er kann auch keine eventuellen bösen Absichten erkennen. Zunächst verhält er sich zwar scheu und unsicher, jedoch freundet er sich doch schnell mit jemandem an. Wenn man ihn lassen würde, könnte er sicherlich sogar nützlich sein. Unter den Goblins war er nämlich ein sehr talentierter Brückenbauer. Oft musste er die Hängebrücke reparieren, welche die Goblininsel mit dem Festland verband. So hat er starke Gefühle für diese Bauwerke. Allerdings handelte es sich um eine Art gegenseitige Hass-Liebe, denn die bösen Brückengeister hatten wohl scheinbar Spaß daran, ihn beim Bauen ständig ins Wasser zu werfen, und da er nicht schwimmen kann und sich vor dem Wasser fürchtete, war dies ein ziemliches Problem. Allgemein schiebt er die Schuld für einfach alles auf irgendwelche Geister, beinahe noch mehr als andere Goblins. Dies sind auch seine ernstgemeinte Überzeugungen und kein Versuch, sich aus irgendetwas herauszureden. Ein erwähnenswerter Aspekt seines Charakters wäre vielleicht noch sein Verhalten im Kampf. Normalerweise beschränkt er sich auf einfachen Diebstahl und vermeidet es, die Waffen zu kreuzen, da er weiß, dass er ohne seinen Goblinstamm nicht überleben würde. Sollte er jedoch verwundet werden oder sein Ziel verwunden, sodass er das Blut spüren kann, verwandelt sich der lebensfrohe, kleine, lustige Affe und einen mörderischen Psychopathen, welcher alles dafür gibt, jeden der ihm im Weg steht, auf brutalste Art und Weise aus dem Weg zu räumen. Sein Verhalten wir aggressiv, sein Gesicht verfinstert sich und er schreit wirre Sachen, welche man lieber nicht hören sollte. Dieser Wandel gefällt ihm selber nicht, doch er kann sich auch nicht wirklich dagegen wehren. Es ist beinahe wie ein natürlicher Verteidigungsmechanismus in seinem kleinen System. Umso dankbarer ist er, wenn ihn jemand zurückhält.

Stärken: Brücken bauen, andere Personen belästigen, Trommeln

Schwächen: Naiv und leichtgläubig, Sprache, Schwimmen

Vorlieben: Ratten (lecker!), Brücken, Musik und Spiel

Abneigungen: Wasser, Blut, Ordnung und Sauberkeit


Hintergrund

Vorgeschichte: Wuschplat war glücklich. Er lebte sein Leben, wie es ihm gefiel. Alles war wunderbar, er führte einfach das perfekte Goblinleben. Er überfiel nichtsahnende Wanderer, schlachtete Wildtiere, sammelte glitzernde Schätze, prügelte sich mit seinen Artgenossen die Birne weich. Was wünscht man sich denn mehr als Goblin?

Wuschplat wurde in einen kleinen Goblinstamm hineingeboren und lebte dort mit einigen anderen Goblins zusammen, die kleine Gruppe war wie eine Familie. Zu dem Zeitpunkt hieß er noch nicht Wuschplat, und wer wirklich zu seiner Familie gehörte, wusste er auch nicht. Goblins nahmen sich halt, was sie kriegen konnten und kümmerten sich nicht über irgendwelche Werte. Vielleicht waren seine Eltern ja schon tot, wer wusste das denn schon? Dieser Goblin jedenfalls nicht, er befand sich immer deutlich tiefer im Dunkeln als die anderen. Doch dies störte die kleine Gruppe nicht, Goblins waren da nicht so. Immerhin waren sie alle ungefähr gleich unfähig und aufeinander angewiesen. Und so war auch dieser Goblin ein wichtiger Teil dieser Gesellschaft. Diese Goblingesellschaft nannte sich die „Fischeschlitzer“, da sie in einer kleinen Turmruine auf einer Insel im Fluss lebten und sich daher hauptsächlich von Fischen ernährten, welche sie… aufschlitzten. Sie führten ein erfülltes Leben. Zu diesem Leben zählten selbstverständlich die kleinen Goblinfeldzüge, bei denen sie auf der Suche nach Beute andere Menschen beraubten. Bei einem dieser Raubzüge konnte Wuschplat einen besonders interessanten Schatz plündern. Er glitzerte zwar nicht, aber er machte lustige Geräusche, wenn man drauf haute! Der kleine Goblin fand eine Spielzeugtrommel für Kinder. Diese nahm er mit zu seinem Zuhause, wo er sich oft stundenlang mit nichts anderes beschäftigte als der Trommel. Sie wurde schnell zu seinem wertvollsten Schatz und er würde sogar ziemlich gut mit ihr (für einen Goblin). Zwar machte ihm das wahnsinnige Draufrumhauen mehr Spaß, aber er entwickelte tatsächlich ein brauchbares Rhythmusgefühl.

Damit die kleine Gruppe jedoch nicht irgendwann von der Außenwelt abgeschnitten werden könnte, gab es eine Art Brückenwartungsabteilung, in welcher sich auf Wuschplat befand. Diese kleinen Plagegeister beherrschten nicht viel, aber wenn sie einmal lernten, mit etwas umzugehen, dann wurden sie auch richtig gut darin. So lernte Wuschplat schon seit frühester Kindheit das Bauen von Brücken mit einer Spezialisierung in Hängebrücken. Da nach einem minimal fehlgeschlagenen Überfall die restlichen Brückenbauer verstarben, wurde Wuschplat schnell zum Hauptbrückenbauer. Er war mit voller Leidenschaft dabei und reparierte stets die Brücke, sofern es nötig war. Dies war eine große und wichtige Aufgabe, welche Wuschplat sehr ernst nahm. Er war ein guter Brückenbauer. Doch die Brückengeister meinten es nie gut mit ihm. Immer wenn Wuschplat dabei war, an der Brücke zu arbeiten, fing diese an, im Wind zu schwanken und schüttelte den arbeitenden Goblin ab. Als er im Wasser landete, war es eine traumatische Erfahrung. Die Wassergeister waren scheinbar nicht viel hilfreicher und wollten ihn wegziehen und nur sehr knapp entging der kleine Goblin seinem sicheren Tod. In Zukunft band er sich zwar ein Sicherheitsseil um, sodass er sich wieder an Land ziehen konnte, jedoch fiel er trotzdem oft genug hinunter, sodass seine Gefährten anfingen, ihn Wuschplat zu nennen. Dieser Name klang nach dem Geräusch eines in das Wasser fallenden Goblins und sollte den Jungen an seine ehrenhaften Taten erinnern. Seinen Nachnamen erhielt er ebenfalls von seinen Freunden. Dieser hatte die bewegende Hintergrundgeschichte, dass Wuschplat aufgrund seines Wasserhasses auf Fisch verzichtete und stattdessen lieber in die dicken Ratten biss, welche sich auf die Insel verirrten.

So führte Wuschplat Rattenbeißer ein Leben als Brückenbauer und –wächter, bis sich an jenem schicksalshaften Tag alles änderte.

Eine kleine selbsternannte Heldengruppe aus vier Möchtegern-Kämpfern zog in Richtung der Insel. Wuschplat war zur Brückenwache eingeteilt, als die Helden ankamen. Selbstverständlich wollte er seine Heimat verteidigen, doch die Helden hatten eine hinterlistige Intrige geplant. Einer der vier hatte die anderen in Fesseln gelegt und ließ sie vorlaufen, während er sie von hinten anspornte. Als sie an der Brücke ankamen, kommunizierte der Mann mit den Goblins. Er beherrschte die Goblinsprache ziemlich gut, sodass Wuschplat überzeugt war, dass es sich um einen Artgenossen handelte, welcher zu Besuch kam. Darauf ließ er die vier auf die Insel kommen, immerhin meinte der Mann, er hätte Gefangene für den Häuptling. Auf der anderen Seite angekommen, befreiten sich die Menschen plötzlich von den Fesseln, griffen nach Waffen und durchtrennten die Seile der Hängebrücke, welche ins Wasser fiel, sodass die Goblins keine Verstärkung erhalten konnten. Scheinbar hatten sie andere Dinge mit dem Häuptling zu klären. Keiner der Goblins auf der Insel überlebte. Warum taten die Menschen das? Gab es ein Kopfgeld? Hatte sich wer über die Angriffe beschwert? Haben die Goblins vielleicht unwissend einem Dämonenlord gedient und die Apokalypse wurde soeben verhindert? All diese Fragen stellte sich Wuschplat nicht. Denn er realisierte gar nicht, was geschehen war. Für ihn wirkten diese Menschen freundlich, nie wäre er auf die Idee gekommen, dass sie vielleicht böse Absichten hätten. Doch Wuschplat hatte nun sowieso ganz andere Sorgen. Diese tollpatschigen Freunde haben doch tatsächlich versehentlich die Brücke zerstört und nur er würde sie retten können! Somit fing er an, die Brücke zu reparieren. Nein, er reparierte sie nicht nur, er verbesserte sie! Sie sollte stabiler sein wie noch nie zuvor und nie wieder einbrechen können! Einen ganzen Tag lang arbeitete er. Sogar die ganze Nacht. Aus der Turmruine hörte er die Menschen miteinander reden, doch Wuschplat hatte keine Zeit, nachzusehen. Am nächsten Tag wartete er erschöpft auf die Menschen, welche unglaublich beeindruckt waren von der Arbeit des jungen Goblins. Fast schon schienen sie etwas wie ein schlechtes Gewissen zu haben, auch wenn Wuschplat keine derartigen Zusammenhänge erkannte. Das einzige, was vermutlich wichtig war, wäre, dass sie den Goblin verschont hatten. Ein einzelner Goblin konnte ja immerhin nicht so viel anrichten, lange würde er vermutlich nicht überleben. Als Wuschplat auf die Insel zurückkehrte, bemerkte er, dass seine Verwandten ihn scheinbar zurückgelassen hatten. Keiner war mehr da, selbst die Beute war weg. Warum sollte die Familie Wuschplat alleine lassen? Eine ganze Zeit lang wartete der Goblin traurig auf die Rückkehr seiner Freunde, doch niemand kam. Wuschplat war einsam, er hatte nichts mehr. Doch auf ewig hier zu warten, war nicht das, was er tun wollte. Vielleicht würde er irgendwann zurückkehren, doch bis dahin blieb ihm nichts anderes übrig, als diesen Ort zu verlassen, um zu überleben. Somit schnappte er sich seine Werkzeuge und seinen wertvollsten Besitz, eine kleine Trommel. Er fand sie schon vor Jahren bei einem Überfall und war seitdem verliebt in sie. Glücklicherweise war dies das einzige Objekt, welches nicht mitgenommen wurde. Und somit begann die Reise des einsamen Goblins…

Lebensziel: Für einen Goblin ist es schon ein Wunder, wenn er den nächsten Tag erlebt. Doch was einen



Zweitcharakter?: Nephilia

Wie hast du uns gefunden?: s. Nephilia

Steckbriefweitergabe?: Jap

Wahres Alter: 18


Zuletzt von Wuschplat am Mi Dez 16, 2015 10:39 pm bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet
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Re: Wuschplat Rattenbeißer

Beitrag  Shaylin am Mi Dez 16, 2015 9:46 pm

Also ich muss erst mal los werden, dass ich diesen Charakter ebenso genial finde wie Nephilia xD Er ist einfach genial in Szene gesetzt obwohl du dich ab und zu etwas verzettelt hast, was bei langen Texten aber schnell vorkommt


1. Übliche Waffen - Trommel
Ist seine kleine Trommel irgendwie verziert oder recht einfach gehalten? Aus welchem Material besteht sie? Und spielt er darauf Musik oder schaut er sie nur an?

Bedenke das bei Üblichen Waffen nicht nur Waffen stehen sondern auch die Fähigkeiten der Charaktere. Ich denke zu der Trommel gibt es noch etwas mehr zu sagen oder? ;P


2. Kampfstil

Was tut der kleine wenn er mal nicht fliehen kann oder selbst in einen Hinterhalt gerät? Nehmen wir an er sitzt in einem Käfig. Trifft dann das gleiche zu wie beim Blutrausch oder versucht er sich gar mit Schrott frei zu kaufen (oder was auch immer für ihn wertvoll genug erscheint sein Leben zu ersetzten)?


3. Charakter
Uff ~ Nachdem ich endlich durch diesen Text bin, würde ich dich gerne bitten nochmal drüber zu sehen. Der Charakter soll wirklich nur das Verhalten beschreiben und du schweifst etwas ab auf die Brückengeister zum Beispiel oder wie er seinen Namen erhalten hat. Das kannst du, wenn du es unbedingt erhalten willst, unter den Namen schreiben. Aber im Charakter bzw Verhaltensmuster haben diese Dinge eher weniger zu tun. Das passiert dir hier und da also wäre es wohl am Besten du sortierst nochmal selbst aus x)


4. Vorgeschichte
Selbstverständlich er seine Heimat verteidigen, doch die Helden hatten eine hinterlistige Intrige geplant.
< im letzten Absatz, recht weit oben, fehlt was Very Happy

So neben bei wird seine tolle Trommel hier kaum erwähnt. Da du, noch nicht, geschrieben hast wie gut er spielt ist das zwar okay, aber wenn du willst das er vielleicht doch besser spielt als ein paar Klopfer zu machen wäre es sinnvoll eventuell ein zwei Sätze darüber zu verlieren wann bzw wo er damit spielt. Im Moment scheint es sie wäre in der Ecke verstaubt während er sich den Brücken gewidmet hat ^^


Souw das wars von meiner Seite aus jetzt kannst du dich erst deinem Stecki widmen und dann sehen wird weiter Smile
Die Göblins stürmen TT wuhuu!!
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Re: Wuschplat Rattenbeißer

Beitrag  Yuyuka am Mi Dez 16, 2015 10:03 pm

Im Voraus ist es wichtig zu sagen, dass meine Kritik komplett unabhängig von meinem Adminkollegen ist, ich sie nicht vorher lese oder gar mich abspreche. Daher kann es sein das sich Punkte wiederholen.

Auf den ersten Blick:

Runde zwei! Kein Vorgeschwafel! Freu mich, unsere Rasse wird entjungfert...ähm die des Forums...also...irgendwie so...




Kritik:

1. Geburtsort


Das Problem, wir haben diesen Ort so nicht bei uns, sprich du müsstest ihn in der Bibliothek bewerben. Wenn demnach jedoch nicht so viel daran liegt, würde ich dir empfehlen einen vorhanden zu wählen. Kleiner Tipp, im Armenviertel in Engelsburg tummeln sich solche Rassen zu Hauf. Hattest du das mit Nephilia nicht auch schon verrissen?^^


2. Gruppenzugehörigkeit


Die Gruppe bitte so im entsprechenden Bereich bewerben, Klick mich! Eine genauere Beschreibung muss hier leider her, nützt nichts. Besonders wenn mal Jemand dieser Gruppe beitreten möchte sind Randinformationen halt wichtig.
Edit: ich lese gerade, dass er der letzte Nachfahre ist. Demnach, Möglichkeit eins, du nimmst es als Gruppenzugehörigkeit heraus und erwähnst es nur in der Vorgeschichte, oder bewirbst es eben.


3. Übliche Waffen


Dein Char wirkt leicht...überladen? Vielleicht liegt dies auch daran, weil man nicht erfährt, wie groß beispielsweise die Metallhaken sind. Daraus würde dann das Gewicht resultieren - entsprechender Rucksackinhalt.


4. Kampfstil


Was geschieht wenn dein Char mal wirklich in eine aussichtslose Lage kommt? Er von mehreren ergriffen wird, gefesselt. Dreht er dann durch? Verliert die Nerven und garnichts geht mehr?


5. Erscheinungsbild


Barfuß? Wohl oder. Bitte mit erwähnen für etwaige Dornen, die in aller, kindlicher Manier wieder aus einem heulenden Goblin gezogen werden müssen.


6. Charakter => Übliche Waffen


ich würde gerne noch ein wenig über die Trommel erfahren. Bei solch einem speziellen Individuum ist es ja sicherlich keine normale. Wie groß ist sie so oder gleichen sie Bongos? Wie sieht es farblich aus? Besondere Verzierungen, vielleicht Malkünste von ihm? Oder auffällig gut gepflegt?



7. Charakter


Vielleicht noch einmal an dieser Stelle den Charakter einmal durchgehen, ein wenig mehr aufs Wesentliche Beschränken. Du hast hier viele Randinformationen angegeben, die eigentlich beispielsweise in der Vorgeschichte Platz hätten. Das Problem, bei solch einem großen Absatz, man kann schnell den wirklichen Fokus verlieren. Dies passiert in dem Fall teils.


8. Vorgeschichte


Man erfährt praktisch nichts über die Geburt deines Chars. Mit dem eventuell, entsprechend neuem Ort könntest du ja arbeiten. Zwar verstehe ich, dass du dir diesen Teil versuchst offen zu lassen, doch ist es meist recht interessant, gerade bei solch einer Randgruppe genaueres zu erfahren. Wie waren seine Eltern zu ihm? Oder gab es ein bestimmtes Ritual was sich eingebürgert hatte? Jeden Abend eine besondere Speise? Seit Jahren? Wer weiß was in den Köpfen einer solchen Goblinfamilie herumspruckt, selbst wenn er schon früh das Elternhaus verlassen haben würde.
Ich lese auch gerade über Kopfgelder und erneut die Insel. Denk bitte daran, wenn du den Ort ändern solltest noch einmal alles genau durchzugehen diesbezüglich.
Ein wenig mehr über die Trommel wäre auch nicht schlecht. Gerade weil sich solche Wesen oft an ein Ding klammern. Musikinstrumente sind Kreativitätsergüsse in Form eines Objektes. Dementsprechend vielleicht noch hier und dort eine Randinformation mehr.



Fazit

Schöne Absatzführung in der Vorgeschichte. Das allgemeine Problem war einfach, du hast hier eine einfache Rasse gewählt, die mit einem uninteressanten Char kein Problem gewesen wäre. Irgend so ein Ding aus einer Gasse geborgen, was von links nach rechts getreten wurde. Dabei hast du es dir schwierig gemacht und dir lieber für etwas vernünftiges den Arsch aufgerissen, top. Doch birgt eine lange Bewerbung, verhältnismäßig, auch immer Potenzial für Dinge, die ausgelassen oder lückenhaft sich ergeben. Demnach ist es ganz normal, dass hier und dort noch einige Kleinigkeiten fehlen. Und nochmal, dadurch das dein Char interessant gemacht ist, will man auch mehr erfahren. Ansonsten nimmt man unterbewusst immer wieder Bezug auf den Standard, andere Situation. Entsprechend bitte ich dich die Punkte wie gehabt, abzuändern/zu ergänzen, sodass du mit dem kleinen Nervsack ins Inplay starten kannst. Wink

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Re: Wuschplat Rattenbeißer

Beitrag  Wuschplat am Mi Dez 16, 2015 11:00 pm

@Shaylin
1. Ich habe die Trommel mal etwas näher beschrieben.
2. Habs mal etwas ausgeführt (versucht zu fliehen, sofern möglich, wenn nicht wird er aggressiv, usw.)
3. Ein paar Details habe ich rausgenommen, wie das mit dem Namen. Ich behaupte, das jetzt alles dort zu seinem Charakter gehören sollte. Die Brückengeister z.B. beschreiben und erklären ja sogar gleich drei Eigenschaften: Der Glaube an Geistern, dass er die Schuld für alles auf diese schiebt, und sein Problem mit dem Wasser.
4. Korrigiert ^^

@Yuyuka
1. Naja, ohne diesen Ort funktioniert der ganze Charakter nicht und ich müsste ihn von Grund auf neu machen, mehr oder weniger Razz Und da ich bei Nephilia ja auch einfach die Spinnenhöhle und die Weberei machen durfte, bin ich nicht davon ausgegangen, dass jetzt dieser Ort ein Problem wäre.
2. Hab die mal rausgenommen
3. Naja, ein Dolch, vier Metallhaken, eine kleine Säge und ein Hammer… Ich behaupte fast, das standardmäßige Schwert wiegt schon mehr oder so ^^‘ Es sind ja auch alles Goblinwerkzeuge, insofern etwas kleiner.
4. Geändert (s. Shaylins Punkt)
5. Jap, barfuß ^^ Das stand doch sogar im Text schon drin? ^^‘
6. Hab die Trommel, wie bei Shaylin schon erwähnt, etwas näher beschrieben und mehr in die Vorgeschichte eingebaut.
7. Siehe Shaylins Punkte ^^
8. Trommel, wie gesagt, eingefügt. Ohne die kleine Insel muss ich halt doch einiges ändern. (Es soll sich übrigens nicht um eine große Insel handeln, auf der ein kleines Dörfchen Platz hätte. Die Insel war nur als ein kleiner Fleck im Fluss gedacht, auf dem irgendwann einmal ein Turm stand. Falls das die Sache irgendwie lösen könnte.) Was das „familiäre Verhältnis“ und das goblinische Leben angeht, dachte ich, hätte ich das auch einigermaßen beschrieben ^^‘ Der erste Absatz beschreibt ja bereits das tägliche Leben. Was die Eltern angeht, habe ich ja auch beschrieben, dass er nicht sicher sein kann, wer zu seiner Familie gehört, weil sich halt jeder Goblin „nimmt was er braucht“ und keinen Wert auf sowas wie Ehe legt. Ich wollte halt eine Beschreibung wie „Jeder machts mit jedem“ etwas anders formulieren ^^‘ Insofern ist er sich nicht wirklich sicher, wer seine richtigen Eltern sind, was ihn aber auch nicht wirklich interessiert, sie denken halt nicht wie Menschen und legen Wert auf sowas. Wie ichs ja auch geschrieben hab, könnten sie schon tot sein, bei Goblins ist das ja immer so eine Sache.
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Re: Wuschplat Rattenbeißer

Beitrag  Yuyuka am Mi Dez 16, 2015 11:12 pm

Es ging in erster Linie darum, dass es sich hierbei um einen größeren Ort handelt, bei dem auch mehrere Leute verkehren. Entsprechend kannst du diesen auch im Inplaybereich bauen, sodass dieser bespielbar ist. Bloß wenn ich lese Festung, gehe ich immer von einem größeren, durchstrukturierten Ort aus, der genauerer Beschreibung Bedarf. Wenn dem aber nicht so ist, kurzen Aufbau, zwecks Ortsbeschreibung im Inplay im entsprechenden Ort. Wäre dann im Flachland am Fluss Sigma.

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Re: Wuschplat Rattenbeißer

Beitrag  Shaylin am Mi Dez 16, 2015 11:22 pm

Also für mich passt es soweit ~ Bin zufrieden Smile

Angenommen
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Re: Wuschplat Rattenbeißer

Beitrag  Yuyuka am Mi Dez 16, 2015 11:38 pm

Check.

Angenommen!

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Re: Wuschplat Rattenbeißer

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