Melissas Vergangenheitstagebuch

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Melissas Vergangenheitstagebuch

Beitrag  Melissa am So Dez 14, 2014 2:28 pm

Die hier zu lesenden Ereignisse sind ab der 6. Klasse in Melissas Vergangenheit einzuordnen und beschreiben die damals so zurückhaltende Persönlichkeit, die sie durch das Tagebuch versucht unterbewusst zu kompensieren. Das kleine Dorfmädchen hatte zu damaliger Zeit die dorfeigene weiterführende Schule von Grünquell besucht und führte zu der Zeit ein privates Leben mit einem hitzigen Elternhaus, was sie später noch negativ in Verbindung mit einigen Geschehnissen ausüben sollte. Ihre beste Freundin hatte sie damals in der Grunschule kennen gelernt und war bis jetzt mit ihr immer für Späße und gemeinsame Nachmittage zu haben. Doch würde das Leben der 13-jährigen bald eine entscheidende Wendung nehmen.
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Melissa

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Beitrag  Melissa am So Dez 14, 2014 2:58 pm

13. 07.


Liebes Tagebuch,
Der Mathetest ist besser ausgefallen als ich gedacht hatte, eine 2! Smile Zwar hat Mama wieder gesagt es hätte besser sein können, wobei sie doch genau weiß das Mathe mir nicht so liegt. Larissa ist mir dabei auch keine große Hilfe, die ist da ja auch nicht besser als ich. Aber wusstest du, dass man wenn man zu wenig Mehl beim Backen benutzt, der Teig wie Kleber an den Händen hängen bleibt? Eine ganz schöne Sauerei. Hat auch Mama gesagt, als sie das Chaos in der Küche gesehen hat. Dabei ist der Zitronenkuchen doch so gut geworden, da kann ich wirklich noch was von Larissa lernen. Sie ist doch in so vielem besser, bis auf die Schule, aber da kann ich ihr helfen. Aber sie weiß so viel über das Backen und Kochen. Ich will später auch so lecke Sachen am Herd zaubern können! Smile
Mama und Papa streiten wieder. Ich glaube irgendwann nehme ich seinen ganzen Alkohol und schütte ihn einfach in den Garten. Ich will Mama nicht immer weinen sehen, aber was soll ich schon groß dagegen unternehmen. Reden? Mit ihm? Wie denn, wenn er mich nur anbrüllt. Gib mir doch mal einen guten Rat, liebes Tagebuch.
Morgen bin ich mit meiner besten Freundin wieder verabredet, ich freue mich schon! Smile Irgendwie muss ich Mama noch fragen, ob ich bei Larissa übernachten darf, aber jetzt gehe ich lieber nicht zu ihr. Hoffentlich darf ich!
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Beitrag  Melissa am So Dez 14, 2014 4:23 pm

15. 07.


Liebes Tagebuch,
Es ist schreckliches passiert. Aber wo fange ich bloß an? Ich durfte gestern bei Larissa übernachten, auch wenn Mama nicht gerade begeistert war. Vielleicht hätte dieser ganze Abend aber einfach nicht stattfinden dürfen. Weißt du noch wie ich dir vor ein paar Tagen von diesem Gefühl erzählt habe, das ich habe? Diese kribbeln? Naja, das alles hätte einfach nicht so passieren dürfen. Wir wollten gestern Abend ein paar Brettspiele spielen und vorher hatte Larissa Mutter lecker gekocht, Fleisch mit Soße und Kartoffeln gab es, genau. Bei den ganzen Spielen von ihr, konnten wir uns erst gar nicht darauf einigen was zuerst. Mensch-ärgere-dich-nicht ist es geworden. Ich weiß nicht wirklich ausgefallen und so, aber dann doch die besten Wahlen fanden wir. Larissa ist so gut gewesen und hatte irgendwie immer Glück beim Würfeln. Als sie mich dann auch noch geärgert hatte, habe ich einen meiner berühmten ultimativen Kitzelattacken auf die gestartet. Ja und dann. Mir kommen jetzt schon wieder die Tränen nur wenn ich daran denke. Aber mit sonst außer dir sollte ich denn darüber reden können, liebes Tagebuch. Wir saßen beim Spielen auf der Couch und irgendwie habe ich es geschafft sie umzureißen. Ich bin dann aus dem Gleichgewicht gekommen und aufs drauf gefallen. Dann war da wieder dieses Gefühl als ich ihr ins Gesicht geschaut hatte. Was auch immer dann in mich gefahren war, es war wie verhext. Als wäre ich nicht Herr meiner eigenen Sinne, versuchte ich sie zu küssen, meine eigene beste Freundin, kannst du das glauben?! Aber dann drehte sie sich weg und der Blick, den ich dann sah ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Schnell huschte ich wieder von ihr runter und wir haben uns dann darauf geeinigt nie wieder darüber zu sprechen. Wir sind dann auch bald ins Bett gegangen, ich habe wie auch sonst bei ihr auf der Schlafcouch geschlafen. Aber was soll ich jetzt machen? Hilf mir bitte, liebes Tagebuch!
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Beitrag  Melissa am Mo Dez 15, 2014 7:24 pm

16. 07.


Liebes Tagebuch,
Es ist Freitag und ich habe dieses Wochenende nichts mit Larissa geplant, irgendwie ungewohnt. Ich weiß nicht weiter, ich glaube ich habe einen großen Fehler gemacht. Weißt du, immer wenn ich sie in der Stunde angestupst habe, war sie so gemein zu. Ständig sagte sie, dass ich die Klappe halten solle, einmal hatte sogar Frau Albrecht das mitbekommen. Blöd, denn sie hatte mich gleich beschuldigt und ich bekam Ärger, was ist nur los. In der nächsten Stunde hat sie dann sogar ihren Platz mit Jemanden anderen aus der Klasse getauscht, jetzt sitzt Felix neben mir. Er ist so ekelig, ständig habe ich seine Popel auf meiner Tischseite. Aber das wäre mir alles egal, wenn ich nur den Abend letztens rückgängig machen könnte. Es ist alles meine Schuld! Plötzlich hängt sie auch nur noch mit dieser Sabrina rum und ihren Modepüppchen. Du weißt schon, die ganz Wichtigen aus unserer Klasse. Aber ich verstehe das nicht. Sonst habe ich mit Larissa doch immer über sie gelästert und jetzt weicht sie nicht mehr von der Seite dieser Schlange! "Geh weg, ich kenne dich nicht!" Hat sie gesagt, als ich in der Pause mit ihr mein Brot wie immer teilen wollte. Dieses Gefühl von letztens, es ist immer noch da, aber es ist anders, nicht mehr so kitzelnd, mehr bedrückend. Und Zuhause kann ich mich auch kaum ablenken, zwischen Mama und Papa hängt wieder dicke Luft. Ich glaube ich gehe später mal nach Mama sehen, ich mache mir etwas Sorgen.
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Beitrag  Melissa am Mi Dez 17, 2014 7:45 pm

18. 07.


Liebes Tagebuch,
Ich weiß nicht, ob es gut oder schlecht ist, doch dieses Wochenende ist etwas passiert, das ich nicht hätte für möglich gehalten. Mama sitzt immernoch seit Stunden in der Küche und weint, ich kann sie einfach nicht beruhigen. Immer wenn es mir etwas gelungen war, brach sie erneut in Tränen aus. Papa ist weg, einfach so. Vorgestern, morgens hörte ich wieder wie die Beiden sich gestritten haben, nichts neues. Doch war es anders als sonst, es hörte sich schlimmer an. Alles war etwas anders, Mama hörte sich nicht an wie sonst und als ich sie schreien hörte musste ich zu ihr. Als ich sie dann auf dem Boden sah, völlig hilflos eilte ich ihr zu Hilfe. Papa stand da und war scheinbar schon wieder betrunken, dass war ja auch morgens schon keine Seltenheit mehr. Doch kam ich nicht weit, denn als ich an ihm vorbeirannte schlug er mir ins Gesicht und ich fiel nach hinten gegen die Küchentür. Mir tut immernoch mein Kopf weh und meine Wange ist auch blau, hoffentlich fragt mich morgen in der Schule keiner. Jedenfalls ging Papa dann an mir vorbei und knallte die Haustür. Ich habe noch gefragt wo er hin will, doch er hat mir nicht geantwortet. Mama habe ich dann ganz schnell in Arm genommen und ihr gesagt, dass sie garnicht so schlimm aussieht wie sie in dem Moment immer meinte. Immer wieder sagte sie, ich soll sie nicht anschauen, sie sieht gerade schrecklich aus. Dabei ist sie doch meine Mama, egal wie sie aussieht. Meine Mama, ist die schönste Mama auf der Welt! Seit gestern weint sie fast ununterbrochen. Ich glaube Papa kommt nicht wieder. Ich weiß zwar nicht was er in einer Stadt will, weil hier in Grünquell ist es doch so schön! Aber Mama hat gesagt, er wolle dort endlich sein Leben leben. Dabei konnte er bei uns doch auch leben, was auch immer er damit meinte. Ich glaube ich schaue gleich nochmal, ob ich ihr einen Tee mache, sie trinkt den immer so gerne, wenn ich den mache. Dabei macht sie sich doch selber nie Fencheltee, komisch.
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Beitrag  Melissa am Sa Dez 20, 2014 10:01 pm

19. 07.


Liebes Tagebuch,
Heute war wieder ein Schultag und mir geht es immernoch nicht wirklich besser. Larissa beachtete mich nach wie vor nicht mehr und ich fange langsam an es auch aufzugeben. Was soll ich denn machen? Ich versuche ja schon wieder an sie heran zu kommen, aber ständig nur Beleidigungen zu hören tut auch irgendwann nurnoch weh. Ich habe heute meine Geschichtsarbeit wieder bekommen, eine 4. Weiß nicht was da los war, vielleicht hätte ich doch dafür lernen sollen. Aber zu Hause sind die Probleme gerade wichtiger als Schule! Ich glaube ich verschweige Mama erst einmal die 4. Der geht es im Moment nicht so gut. Ich glaube ich muss sie irgendwie ablenken, mit Mensch-ärgere-dich-nicht oder so. Aber das habe ich mit Larissa immer gespielt, schlechte Idee. Irgendwie ist alles im Moment so schlimm, du bist der einzige der mir noch zuhört, mein liebes Tagebuch. Aber ich bin froh das Papa weg ist, zwar habe ich dafür eine weinenden Mama bekommen, aber das bekomm ich schon irgendwie wieder hin. Dann kann ich vielleicht auch anfangen Larissa zu vergessen, nur blöde wenn man sich jeden Tag sieht. Vielleicht sollte ich ihr auch aus dem Weg gehen so wie sie mir, dann heilen die Wunden sicherlich schneller. Hm, traurig und zu gleich sauer, das ist wirklich nicht einfach. Ich gehe mal runter und rede mit Mama, irgendwie bekomme ich sie schon wieder bei Laune. Bis morgen, mein liebes Tagebuch.
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Beitrag  Melissa am So Dez 21, 2014 12:27 pm

20. 07.


Liebes Tagebuch,
Alles geht so langsam seinen gewohnten Gang. Heute habe ich Mama zum ersten Mal wieder lachen gesehen, das ist ein gutes Zeichen. Ich glaube es hat funktioniert sie ein wenig auf andere Gedanken zu bringen. Außerdem kocht sie wieder lecker, die letzten Tage, naja so lala und von trocken Brot gefüllt. Ich verstehe sie aber voll und ganz, ich wäre auch nicht anders wenn ich mit Larissa so lange zusammen gewesen wäre und sie dann...sag mir liebes Tagebuch, wieso fange ich gerade an zu weinen. Ich dachte ich wäre über sie hinweg. Vielleicht sollte ich schauen, dass ich mir ein Hobby zur Ablenkung suche. Sonst habe ich meine Zeit ja immer für Larissa aufgehoben, aber das ist ja vorbei. Vielleicht sollte ich gleich mal zu Mama gehen und sie nach einem Gesellschaftsspiel fragen. Ein paar Häuser weiter hat doch gerade dieser Reiterclub aufgemacht, irgendwie haben mich Pferde ja schon immer interessiert. Ich werde die Tage mal nachfragen, ob die noch etwas Verstärkung brauchen. Hoffentlich steht mein Alter mir dann nicht mal wieder im Weg. Dabei wissen die Leute doch garnicht was in mir steckt! Aber du hörst mir wenigstens zu!
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Beitrag  Melissa am So Dez 21, 2014 4:59 pm

27. 07.


Liebes Tagebuch,
Ich habe dir jetzt schon etwas länger nicht geschrieben, Entschuldigung! Aber es ist wunderbares passiert. Ich wollte doch mal hören was bei diesem Reiterclub los ist, Stolle. Ja die haben mich da mit offenen Armen sozusagen empfangen und jetzt habe ich da mein eigenes Ziehpferd! Blackstar ist so wunderschön. Ich könnte dir jetzt so viel erzählen! Ich bin einfach begeistert, die Leute dort sind total nett und ich könnte mir gut vorstellen dort später zu arbeiten. Vielleicht als Handwerker oder so. Ich meine, den Zaun bei uns habe ich ja auch ganz alleine repariert! Das wäre sicher was für mich. Aber erst einmal will ich da alle Leute kennenlernen. Die sind alle so freundlich und zuvorkommend! Vorhin war ich auch wieder nach der Schule da, um Blackstar zu striegeln. Diese großen Pferdeaugen in die ich bei ihr schaue, geben einem sofort das Gefühl etwas richtig zu machen. Ja Blackstar ist eine sie, was mich besonders freut. Mal sehen wann ich das erste mal mit ihrer auf den Reitplatz auf dem Reiterhof darf, ich freu mich schon total drauf! Mama sagt auch ich sei wie ausgewechselt und das es mir gut täte, die hat wohl Recht. Ich fühle mich wirklich super! Gleich gibt's Essen, Braten mit Rotkohl und Kartoffeln, lecker!
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Beitrag  Melissa am Di Dez 23, 2014 3:03 pm

12. 08.


Liebes Tagebuch,
Entschuldigung, ich habe dich irgendwie ganz vergessen. Aber ich habe eine gute Ausrede! Denn ich war die ganze Zeit so beschäftigt und abgelenkt. Ich meine, Hans vom Reiterclub will mich jetzt dort ein wenig ins Handwerkwesen einführe. Er sagt ich wäre interessiert und hätte was in den Fingern. Das klingt doch super oder nicht! Dann kann ich, jetzt wo Papa weg ist hier ein wenig was im Haus machen und Mama brauch sich darum keine Sorgen mehr machen. Ich könnte mir total gut vorstellen diesen Teil hier zu übernehmen, weil diese ganze Putzerei, auf die Mama so abfährt, hm das lag mir noch nie. Es ist ein so tolles Gefühl etwas zu sehen, wenn man sich Mühe gegeben hat und was geschafft zu haben. Hans hat mit mir einen Teil des Zaunes um das Gelände gestrichen und ich habe ganze fünf Goldstücke bekommen! Das ist nicht viel, ich weiß, aber vielleicht vermehrt es sich ja noch! Als wir fertig waren, sah der Zaun aus wie neu und das wird auch noch länger so bleiben. Viel besser als diese ganze Putzerei, da habe ich nicht so ein Erfolgserlebnis wie bei sowas. Mal sehen wann ich wirklich schwierige Aufgaben bekomme, das war ja keine Herausforderung. Ich denke ich muss Hans noch ein wenig bearbeiten, damit er mir mehr zutraut. Ansonsten sind aber alle sehr nett bei Stolle, zwar habe ich mit dem Rest nicht so viel zu tun wie mit Hans, aber trotzdem. Jeder grüßt sich dort freundlich, ich fühl mich total wohl dort. Blackstar geht es gut, ich bin letztens ein wenig mit ihr über den Vorplatz gegangen, mehr trau ich mich noch nicht wirklich. Aber sie ist eine so Hübsche, das muss man wirklich sagen! Morgen nach der Schule wenn ich wieder dort bin, werde ich mich mal umschauen und nach etwas suchen, das gemacht werden müsste. Dann muss er mir einfach mehr zutrauen, wenn mir so etwas schon von alleine auffällt!
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Beitrag  Melissa am Do Dez 25, 2014 10:55 am

27. 08.


Liebes Tagebuch,
Es hatte funktioniert! Du weißt schon, was ich gesagt habe, dass ich Sachen ansprechen werde die repariert werden müssten. Naja Hans hat mit mir die brüchigen Futtertröge an den kaputten Stellen neu gemacht und einen durfte ich sogar ganz allein bauen. Ja vielleicht mit ein wenig Hilfe vom ihm, aber woher soll ich denn auch wissen wie die Dinger genau gehen. Jedenfalls habe ich seit dem Tag ein wenig mehr Verantwortung, Hans sagte zu mir ich soll meine guten Augen ganz genau aufmachen und alles ganz genau festhalten. Dann hat er mir ein kleines Büchlein gegeben in dem ich jetzt immer tatkräftig aufschreibe wenn ich irgendwelche Schäden sehe. Mal sehen, vielleicht kann ich ja bald mal fragen, ob ich da etwas dazuverdienen kann. Ich meine sicher, normalerweise würde ich für meine Pflegeschaft mit Black Star auch ein wenig von meinem Taschengeld verlieren und jetzt darf ich das umsonst, aber ich strenge mich doch so an, da wäre das doch vielleicht eine Möglichkeit! Hm, Black Star, ja ihr geht es im Moment nicht so gut. Mir wurde gesagt sie bräuchte viel Ruhe. Aber wenn ich zu ihr gehe und in die großen schwarzen Augen schaue, habe ich das Gefühl sie würde mir vertrauen. Letztens bin ich mit ihr das erste Mal richtig draußen geritten, das hat wirklich Spaß gemacht. Schade das wir das im Moment nicht wiederholen können. Aber wenn meine Liebe Ruhe brauch, denn soll sie so viel bekommen wie sie braucht. Auch wenn ich eigentlich nicht zu ihr darf, habe ich mich heute auch wieder reingeschliffen, um sie ein wenig zu striegeln, das mag sie doch immer so gerne. Hoffentlich geht es ihr bald wieder besser, damit sie wieder raus darf. Mama sagt auch immer frische Luft tut gut!
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Beitrag  Melissa am Do Dez 25, 2014 3:25 pm

07. 09.


Liebes Tagebuch,
Gute Nachrichten! Ich habe einen Job bekommen beim Reiterclub. Zwar ist es nicht viel, was ich verdiene, aber es reicht, um etwas im Haushalt beizusteuern. Mama hat gesagt ich soll mir davon erst einmal was gönnen, bevor ich es dem haus beisteuere, aber ich finde das so nur fair. Außerdem kann ich dann zu hause auch ein wenig rumprobieren! Unser Gehweg muss mal gemacht werden, der ist total brüchig. Mama stolpert da schon immer fast drüber. Zwar habe ich noch keine richtige Ahnung, wie ich dabei gehen soll. Aber wenn ich das Geld für die Platten zusammen habe, kann ich ihr eine Überraschung damit machen, wenn ich anfange die zu verlegen...irgendwie...ich bekomme das hin! Aber du weißt doch wie das ist, auf eine gute Nachricht folgt auch oft eine schlechte. Black Star ist weg, man hat mir gesagt sie musste zum Arzt und würde dort jetzt ein wenig bleiben müssen. Hoffentlich ist es nichts ernsthaftes, das wäre schlimm. Dabei haben wird doch gerade erst angefangen uns gegenseitig aneinander anzuvertrauen. Heute Abend gibt es Hackbraten! Das wird wieder lecker, den kann Mama doch so gut! Ich muss ihr unbedingt mal öfters über die Schulter schauen, damit ich zumindest so ein bisschen Kochen kann. Ich meine klar, die eine oder andere Kleinigkeit bekomme ich schon hin, aber bei drei Töpfen hört es dann auch schon wieder auf.
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Beitrag  Melissa am Fr Dez 26, 2014 6:56 pm

09. 09.


Liebes Tagebuch,
Es geht mir schon wieder nicht so gut. Eigentlich ist das überhaupt kein Ausdruck, ich könnte schon wieder heulen. Ich meine, es war so klar. Als ich dachte alles ist gut und mein Leben läuft wieder in Ordnung musste natürlich etwas passieren. Mein Pflegepferd ist gestorben. Dabei war Black Star doch noch gar nicht so alt. Hans hatte mir es gesagt, weil ich immer nach ihr schauen wollte, ob sie wieder vom Arzt zurück ist. Er meinte sie hätte wohl eine unheilbare Krankheit gehabt. Dabei wollte ich doch noch so viel mit ihr machen. Vielleicht sollte ich endlich anfangen nicht immer sehen, dass es sich nicht lohnt Freude an etwas zu haben. Es wird doch sowieso früher oder später zerstört. Ich muss mich jetzt am Besten noch mehr auf meine Arbeit konzentrieren, sonst verliere ich diese auch noch. Und ich habe mir doch schon vorgestellt, wenn ich aus der Schule raus bin dort den ganzen Tag arbeiten zu können. Hans sagte auch, dass er wohl zuversichtlich seie, das ist doch schonmal ein gutes Zeichen. Aber es ist wirklich nicht einfach, wenn man ständig Pferde um sich herum hat, nicht an Black Star zu denken. Ich vermisse sie jetzt schon. Wieder Jemand der mir wichtig war, der von mir gegangen ist. Ich mache mir gleich einen Tee, vielleicht hebt der ja ein wenig meine Laune, oder lässt mich zumindest schnell schlafen, an diesem, schon wieder so schlimmen Tag.
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Beitrag  Melissa am Sa Dez 27, 2014 11:33 am

10. 09.


Liebes Tagebuch,
Ich habe heute meine Geschichtsarbeit wieder bekommen, eine eins! So langsam bekomme ich den schulischen Teil wieder in den Griff. Ich will ja Mama nicht noch mehr Kummer machen. Sie ist übrigens scheinbar mitlerweile darüber hinweg das Papa weg ist, wobei ich glaube das ist nur auf den ersten Blick so. Tief in ihr drin steckt sicherlich immernoch der Schmerz. Ich kann ja Black Star auch nicht nach einem Tag wieder vergessen. Ach liebes Tagebuch würde ich dir doch nur mehr gute Dinge schreiben können. Ich halte mich heute einfach mal an der guten Note fest, das ist ja schonmal ein Fortschritt. Ich habe heute nach der Schule die Pferdeboxen in unserem kleinen Stall, im Reiterclub ausgemistet und frisches neues Stroh verteilt. Ganz schön anstrengend sag ich dir, aber ich habe es geschafft! Sowas gehört wohl auch zu meinem Job dort, aber ich mache es gerne und so lange die Leute alle nett zu mir sind, ist es schön dort zu arbeiten. In der Schule habe ich ja Niemanden mehr, da ist es schön sich daran festzuhalten und dort Spaß zu haben, neben der Arbeit. Projekt Gehweg dauert wohl auch noch etwas, denn ich habe mal geschaut was ich jetzt über die kurze Zeit verdient habe und ich denke, es wird noch sehr sehr lange dauern. Vielleicht sollte ich mir ersteinmal etwas anderes aussuchen. Zwei der Zaunfelder bei uns zu Hause im Jägerzaun sind auch kaputt, wenn ich da zwei neue für kaufe von meinem Lohn und die dann streiche. Hm, aber dafür müsste ich einen ganzen Eimer Farbe kaufen, so viel brauche ich doch gar nicht. Ich werde Hand mal fragen, ob ich mir etwas von der nehmen kann, mit der wir letztens den Zaun im Club gestrichen haben, die würde auch farblich passen. Wenn ich mir da ein wenig von abfülle, komme ich sicher günstiger bei weg, als einen vollen Topf aus Tante Trudes Allerlei zu kaufen.
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Beitrag  Melissa am Sa Dez 27, 2014 8:46 pm

12. 09.


Liebes Tagebuch,
Neues von Stolle. Ich habe da Jemanden kennen gelernt, Alexandra heißt sie. In erster Linie fehlt es ihr wohl etwas an Benehmen, aber ihre Art ist wirklich erfrischend. Im Büro arbeitet sie und wir haben bislang immer die Pausen miteinander verbracht. Ich denke wir könnten gute Freundinnen werden. Aber ich halte mich erst einmal zurück, weil ich will nicht aufdringlich wirken oder so. Auch wenn ich denke, ich hätte schon längst was sagen können, denn so freundschaftlich wie sie mir ständig gegen die Schulter knufft, steht dem eigentlich nichts mehr im Wege. Dadurch, dass ich im Büro immer meine Tagesberichte abgebe, habe ich sie kennen gelernt. Warscheinlich werden ich sie so in meinem Arbeitsbereich nicht oft sehen, aber die Pausen reichen mir auch schon. Denn ich bin ja noch relativ neu, da muss ich konzentriert bei der Arbeit sein und kann mir keine Fehler leisten. Vielleicht werde ich sie einfach mal die Tage nach der Arbeit fragen, ob wir noch was zusammen unternehmen wollen, ohne Hintergedanken. Denn erst einmal habe ich genug von dieser ganzen Gefühlskiste, das hat mir wirklich gereicht.
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