Geschichte der Zwerge in der Zwergenfestung "Barazinbar"

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Geschichte der Zwerge in der Zwergenfestung "Barazinbar"

Beitrag  Flói Hammerhand am Fr Jan 02, 2015 6:12 pm

Geschichte der Zwerge in der Zwergenfestung "Barazinbar"

Komgsin Metallnase war der erste König, der die rohstoffreiche Mine entdeckte, auf der nun die Festung Barazinbar steht. Aufgrund der hohen Mineralstoffe im Boden, entschlossen sich die Zwerge dort zu bleiben. Im Laufe der Jahre wurde immer tiefer geschürft, bis ein riesiges, klaffendes Loch entstand, was gefüllt werden musste.
So wurden die großen Tore von Baraazinbar gebaut und im Inneren Wohnräume und der Thronsaal. Noch während seiner Herrschaft, entschloss sich der erste König dazu, sein Volk in Kasten aufzuteilen, von denen jeder unterschiedlich viel Ansehen innerhalb der Festung hatte.
Die Schürferkaste ist die angesehenste. Täglich begeben sie sich in die Tiefen des Berges, mit der Gefahr, auf wilde Tiere zu stoßen oder durch einen Einsturz zu sterben.
Auch werden nur Zwerge aus dieser Kaste dazu auserkoren, den Titel König der Zwerge zu besteigen, falls dieser keine Nachkommen aufweisen kann.
Die Handwerkskaste kommt gleich danach. Sie ist es, die die wertvollen Rohstoffe veredeln und sie verkaufbar machen. Die Verletztungsgefahr ist zwar geringer, aber dennoch allgegenwärtig. Doch glänzt diese Kaste eher durch ihre feine Handwerkskunst, was sie so bedeutend macht.
Die Kriegerkaste hat fast genauso viel ansehen wie die Handwerkskaste, auch wenn das nicht immer so war beziehungsweise ist. Zu Friedenszeiten sind diese Krieger, mehr Jäger als Kämpfer. Zu diesen Zeiten werden sie meist wie die Händlerkaste angesehen. Doch sollte es zu Krieg kommen, sind sie es, die den Reichtum des Volkes mit ihrem Leben verteidigen. So werden sie für einige Jahre, nach Kriegsende, recht hoch angesehen.
Die Händlerkaste genießt nur recht wenig ansehen. Zwerge, die kein Talent in der Schmiedekunst aufweisen, werden im Handel ausgebildet, damit sie nicht ganz so untätig sind. Diese Zwerge stechen besonders hervor, da sie nicht so kräftig gebaut sind, wie ihre Artgenossen aus den anderen Kasten. Meist wird über sie gelästert, auch in ihrem Beisein. Dies führt zu Streit unter den Zwergen, den der König dann schlichten darf.

Das Zwergenvolk beginnt selten einen Krieg. Meist bleiben sie in ihrem Berg und kommen nur zur Jagd nach draußen. Ihre meisten Kriege galten der Erhaltung des Reichtums, wo sie immer Heimvorteil genossen. Selbst Drachen konnten dieser Festung aus Stein nichts entgegen setzen.
Die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen ist recht ausgeglichen. Solange die Zwergenfrauen keine Kinder haben, können sie ungehindert neben den Männern arbeiten und kämpfen. Sobald diese aber ihr erstes Kind bekommen hat, wird sie automatisch zur Hausfrau und Mutter. Neben der Kindererziehung, kocht sie auf der Händlerebene für ihre Kaste und erledigt weitere anfallende, hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

Die Monarchie sieht vor, jemanden aus der Schürferkaste zum König zu krönen, der besonderen Einsatzreichtum und viel Glück beim Schürfen erlangt hatte. Der derzeitige König Glagfur Minenschnüffler zum Beispiel, fand beim Schürfen eine Öffnung, die in einer Höhle mündete, die nur so von Edelsteinen besetzt war.
Der vorherige König war, seines Peches, zeugungsunfähig gewesen, weswegen Glagfur zum König ernannt wurde, da er großen Reichtum seinem Volk brachte.
Ist ein König fähig Kinder zu zeugen, wird dessen erster Sohn sein Nachfolger.
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