[1] Tätowierungsmagie

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[1] Tätowierungsmagie

Beitrag  Meister Wilfred am Mi Apr 29, 2015 1:58 pm

Tätowierungsmagie:

Oft wird dieser Begriff falsch gedeutet. Unter Tätowierungsmagie wird nicht die Kunst verstanden, einen magischen Bild auf Haut zu stechen, sondern die Kunst, aus Tätowierungen Kraft und Energie in Form von Fähigkeiten zu erhalten.  Dabei gibt es einige Grundpfeiler zu beachten. Magisch sind nur jene Tätowierungen, die vor einem bestimmten Alter, meistens in der Pubertät oder dem späten Erwachsenenalter ansässig, gestochen worden sind, was vor allem der Grund ist, wieso diese Form der Magie alles andere als verbreitet ist. Nachträglich gestochene Tätowierungen haben keinerlei magischen Wert und verlieren Form und Farbe in der Regel recht schnell. Magische Tätowierungen hingegen fallen vor allem durch ihre fast schon real anmutende, gestochen scharfe Abbildung. Manch einer meint sogar, kleinere Bewegungen wahrzunehmen, falls er oder sie solche Hautkunstwerke erblicken sollten. Die Tätowierungen müssen nicht von einem Magier oder ähnlichem gestochen werden, sondern sollten einfach vor dem Auslösermoment gestochen werden.

Diese Form der Magie ist Segen und Fluch zugleich. In der Regel zeigen sich Nebenwirkungen ein bis drei Stunden nach der Anwendung eines bestimmten Tattoos. Ein Bär gibt beispielsweise Kraft, beschwört mit Verspätung aber starke Erschöpfungsgefühle. Spinnen oder andere giftige Tiere ermöglichen es, Gifte zu produzieren, aber gleichzeitig eine verringerte Form ihrer Auswirkungen am eigenen Leib zu spüren, sprich Schwindelgefühl, Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen, Hautreizungen, Krämpfe etc. Mehrere Tätowierungen können unabhängig voneinander sogar gleichzeitig eingesetzt werden, die Nebenwirkungen aber addieren sich theoretisch bis ins Unendliche hoch. Wer also zu viele Tätowierungen aktiviert, kann sich in ernsthafte Lebensgefahr bringen. Jedes magische Hautbild kann nur einmal täglich verwendet werden und auch danach wird es nur wieder nach einem längeren Schlafzeitraum erneuert. Anzumerken ist außerdem, dass Eigenschaften zeitlich oft auf wenige Moment, meistens wenige Minuten eingeschränkt sind. Tätowierungen müssen einen erkennbaren Sin  ergeben. Bilder und Worte eignen sich dazu wohl eher, als abstrakte Schnörkel und Farben.

Oft erfolgt der Auslösermoment, so Tätowierungen vorhanden, äußerst schmerzhaft und unkontrolliert ab. Nicht selten sind die Qualen zu groß und treiben einen potentiellen Wirker hin zu ernsthaften gesundheitlichen und mentalen Risiken. Sollten zu diesem Stichtag keine Tätowierungen vorhanden sein, passiert absolut gar nichts und ein möglicher Wirker merkt nicht einmal, dass er ein ganz anderes Schicksal hätte haben können.
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