Die Trockenkuppe

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Die Trockenkuppe

Beitrag  Shaylin am Mo Jun 29, 2015 5:42 pm

Zwischen dem Finstertal und dem Flachlang erstreckt sich wie aus dem Nichts ein kleines Gebiet, welches von den Meisten Wesen gemieden wird. Es ist trocken und heiß. Keiner sollte sich dorthin begeben, sofern er nicht darauf vorbereitet ist oder dort überleben kann. Dazu zählt vorallem Trinkwasser, was es dort nicht gibt. Soweit das Auge reicht sieht man nichts außer Trockenheit.

Das Land selbst ist inzwischen von feinem Sand überzogen, welcher an der ein oder anderen Stelle zu einer dünnen Schicht geworden ist. Einen Überblick über das Gebiet, kann man sich nur verschaffen indem man auf eine der riesigen Sanddünen klettert. Auf jenen Dünen lässt es sich super herumtollen, sie hinab zu rutschen soll besonders Spaß machen, wofür aber ein Brett oder etwas anderes benutzt werden sollte - es sei denn man steht auf Sand in der Hose. Doch sobald man zu tief in dem Gebiet ist, wird selbst solch eine Düne nicht mehr helfen, denn um einen herum befindet sich immer gleich aussehender Sand. Besonders gefährlich ist es zudem, da der Wind immerzu die kleinen Körner davon weht und sich alles ständig ändert. Eine Falle für jeden unerfahrenen Wanderer. Sollte man ohne Wasser zulange herum irren fängt man an Halluzinationen zu sehen. Diese sind bekannt dafür, das sie einem ein Bach vorgeben und man letztendlich Sand anstatt Wasser schluckt.

Den Uhrsprung fand das Land in einer Blumenwiese, einer der Schönsten so heißt es. Dann kam der erste Drachenkrieg und verwüstete jegliches Leben und jegliches Grün. Sollte man den Sand 'wegwischen' so kann man eine trostlose Ebene überblicken, welche hier und da von Kratern geprägt ist. Die Erde ist steinhart und aufgebrochen, daher sind vor allem dünnere Sandschichten gefährlich, da man mit dem Fuß in ein solches Loch einsinken kann und feststecken könnte - wie in einer Gletscherspalte. Hineinfallen ist aber nicht möglich, da die Löcher mit losem Sand aufgefüllt sind und so oft leicht zu sehen. Sollte man dennoch auf solch einem Spalt stehen, kann es bei schweren Personen passieren, dass sie leicht absacken da der lose Sand 'aufgestockt' wird. Leben in dieser Einöde ist fast unmöglich, es sei denn man weiß wie.

Zwar gibt es angeblich keinerlei Leben dort, doch wenige Wesen scheinen sich trotz der Hitze in dem Sand erstaunlich wohl zu fühlen. Eines dieser ist die Gürteldechse. Zudem sind hier und da, bis zu ein Meter hohe, Kakteen zu sehen. Die einzigen Pflanzen in dem Gebiet. Diese Pflanzen sind grün und haben meist bunte Blüten. Doch ihr kompletter 'Körper' ist von Stacheln besetzt. In manchen von ihnen befindet sich sogar Wasser, welches man aber nicht unbedingt leichtfertig trinken sollte, da die Pflanzen ihr kostbares gut mit Stoffen aufnehmen und schützen die für andere, z.B. Menschen, giftig sind. Kakteen wurden bisher nur in der Wüste gesichtet.

Dort wo die Trockenkuppe ins Flachland übergeht, werden die Dünen durch Büsche ersetzt und der Sand verstreut sich letztendlich. Doch selbst auf eine weiter Entfernung kann man noch kleinere Spuren des Sandes entdecken. Anders ist es beim Finstertal. Die Bäume des Mischwaldes stehen schon vereinzelt im Sand wie Mumien. Sie tragen keine Blätter und haben einen steinernden Sandton angenommen. Ebenso fühlen sie sich an wie Stein. Sie sind komplett ausgetrocknet und stehen seither so im Sand. Umso näher man dem Wald kommt um so mehr gesunde Bäume entdeckt man, ehe man letztendlich komplett in ihm steht.


Zuletzt von Shaylin am Mo Jun 29, 2015 7:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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