Sjarril Créwod

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Sjarril Créwod

Beitrag  Sjarril am Do Jul 16, 2015 11:08 pm

Zur Person

Vollständiger Name: Sjarril Créwod

Rufname: Breeze

Geschlecht: weiblich

Sexualität: heterosexuell

Rasse:
Tierwesen - Draske:
Diese Unterasse der Tierwesen ist vergleichbar mit den Drachen, im Endeffekt sind es sogar drachenartige Wesen ohne Flügel und werden, oft, fälschlicherweise dafür gehalten. Drasken leben in Sümpfen und sind unter den Menschen, wegen Angriffen auf jene, gefürchtet. Sie haben eine starke Verbindung zu Wasser und können darüber perfekt Waren transportieren was dazu führt, dass fast jeder Händler sich eines der Tiere als Haustier hält. Ihre Fähigkeiten reichen von langem Luftanhalten bis hin zum Erspüren ihrer Umgebung im Wasser. Doch sobald sie zulange von einer Feuchtigkeitsquelle getrennt sind, wird ihre Haut spröde und trocken. Im Endeffekt sterben sie ohne Wasser. Sie produzieren ein Nervengift, welches durch den Speichel oder den Schleim auf deren Haut übertragen werden kann. Aktiv wird dieses aber nur sobald es in den Blutkreislaufs des Opfers gelangt. Anders als Drachen können sie sich letztendlich auch in Menschen verwandeln und haben hier Giftzähne, was oft zu Verwechslungen mit Vampiren führt. Zudem haben sie eine natürliche Giftresistenz.

Alter: 25 Jahre

Geburtstag: 20. August

Geburtsort: Kastav

Gruppenzugehörigkeit: keine

Beruf o. Ä: Händlerin
Als Händlerin hat sie vor allem das Ansehen des Adels erreicht. In ihrem Laden gibt es alles was das Herz begehrt, doch auch nur jene besuchen sie die wirklich spezielle Wünsche äußern. Was sie im Moment nicht besitz kann in Auftrag gegeben werden. Als Draske und ehemalige Gefangene weiß sie viel über die anderen Händler Bescheid, kann sich Transportkosten sparen und durchaus einen Vorteil aus Diebstahl machen. Von diesen, ehr illegalen Geschäften weiß niemand ihrer Kunden und bisher wurden diese Vorfälle nicht auf sie zurückgeführt.

Übliche Waffen:
Da sie nie wirklich darauf trainiert wurde zu kämpfen, sind ihre kämpferischen Fähigkeiten beschränkt. Ihre einzige Waffe, ein Dolch, trägt sie immer bei sich. Vorzugsweise hat sie auch zwei Phiolen ihres Giftes zu Hand, um dieses auf die Waffe zu schmieren. Ansonsten verlässt sie sich sehr auf dieses natürliche Nervengift. Als Draske nimmt sie natürlich ihre Klauen, Zähne oder Stacheln als Waffe, letzteres zusammen mit ihrem Schwanz. Alles in allem zählt sie auf ihr Gift, welches recht ausgeprägt ist und vor allem bei viel Bewegung, des vergifteten, gefährlich werden kann. Bis sich das Gift von selbst ausbreitet dauert es allerdings bis zu einer Stunde, je nachdem wie sehr das Blut des Opfers in Wallung ist. Sobald das Gift in den Blutkreislauf eingedrungen ist verbreitet es langsam seine Wirkung. Diese kann von Fehlfunktionen der Muskeln bishin zu komplettem ausfallen derer führen. Die Folgen sind motorische und sensible Lähmungen bishin zum Erstarren, bei giftanfälligen Personen. Ebenso ist die Wirkungszeit ihres Giftes zwar langwierig, doch ebenso die Dauer. Bis der Körper eines Menschen das Gift verarbeitet hat, jeh nach Menge, dauert es bis zu 1 Tag, wobei die wirklich schwerwiegenden Lähmungen bereits nach 10 Minuten verschwinden. Sollte man eine Überdosis abbekommen zieht sich der ''Heilungsprozess'' natürlich in die Länge. Dadurch, dass ihr Gift derart ausgeprägt ist, ist ebenso ihre Giftresistenz ziemlich stark.

Zudem besitzt sie Kenntnisse in der Akupunktur. Die Elfen haben ihr diese Technik beigebracht. In ihrem Dolchfutter ist, gut versteckt, eine kleine Nadel. Richtig angewandt, kann diese tödlich sein. Dies ist recht praktisch, da die Waffe oft übersehen wird und man von so einer zierlichen Frau kaum erwartet, selbst in Gefangenschaft so präzise zu sein. Je nach Situation überzieht sie die Nadel ebenfalls mit ihrem Gift. Doch allgemein genügen bei einem normalen Menschen fünf genaue Stiche in den Hals und er stirbt. Dabei sehen nur geschulte Augen die Rückstände der Einstichpunkte. Wer nicht danach sucht würde diese auch nie finden.

Neben ihrem ausgeprägtem Gift setzt sie aber auch auf ihre anderen angeborenen Fähigkeiten. So hat die Natur sie nicht unbedingt mit Kraft gesegnet dafür aber mit überdurchschnittlicher Schnelligkeit. Ungeübte Augen schaffen es dabei nicht ihre Bewegungen zu verfolgen, zumindest wenn sie alles gibt was sie hat. Dazu kommt automatisch ein gewisses Maß an Geschicklichkeit, welche man einfach benötigt um sich schnell fortzubewegen. Vor allem im Wasser werden diese beiden Aspekte der Draske verdeutlicht. Wer nicht gut Kämpfen kann muss sich eben andere Vorteile suchen und erarbeiten, was sie letztendlich gemacht hat. Dazu zählen zudem auch, dass sie die Fähigkeit ihre Umgebung durchs Wasser zu spüren nahezu perfektioniert hat. Selbst als Mensch brauch sie nur die Hand ins Wasser zu halten und kann fast alles darin wahrnehmen. Dies gilt natürlich nicht für das Meer. Darin kann sie grade mal 10 km um sich herum erspüren. Ab 6km nur noch größere Exemplare, wie Haie oder Schiffe und dergleichen. Als Draske ändert sich dabei nur ihr Feingefühl, die allgemeine Reichweite allerdings minimal (1-2km).

Am liebsten aber geht sie Kämpfen aus dem Weg, wobei Vunji sie vor Gefahren warnt, sollten negativ Gesinnte Wesen oder Menschen auftauchen.

Kampfstil:
Egal ob sie ihrem Feind als Mensch oder Draske gegenübersteht. Neben ihrem Dolch sind kratzen und beißen ihre einzigen Waffen. Sie zielt auf Vergiftung. Sobald sie sich sicher ist, das ihr Opfer von dem Gift befallen wurde zieht sie sich meist zurück, nicht sofort da durch viel Bewegung der Blutkreislauf in Schwung gebracht wird und ihr Gift effektiver. Dann aber folgt sie meistens dem Betroffenen bis ihr Gift die Oberhand gewonnen hat, sobald dies passiert hat sie meist leichtes Spiel. Bei Gegnern, welche zu mächtig sind flieht sie meistens und folgt ihnen nicht. Bei jenen die wiederum eine Giftresistenz haben wendet sie die gleiche Taktik an, Flucht. Hierbei versucht sie vor allem ihren langen Schwanz zu nutzen um Nahkämpfer in Schach zu halten und sich letztendlich in ein Wassergebiet zu begeben. Dort überwältig sie entweder ihren Gegner oder wartet im Wasser bis er verschwunden ist. Durch ihre gute Kenntnis der Wasserläufe, schafft sie es ab und zu sogar aus einem Gebiet zu fliehen, das scheinbar kein Fluchtweg hat. Vunji kann ihr beim Kämpfen nicht helfen, außer vielleicht den Gegner zu nerven. Bei recht dummen Wesen kann der kleine Wyvern diese weglocken und durch seine Größe und Flugfähigkeit schließlich austricksen. In der zwischen Zeit bringt sich Sjarril meistens in Sicherheit. Sollte sie in die Enge gedrängt werden, würde sie kämpfen bis sie fliehen, siegen oder sterben würde. Kampflos aufgeben ist für sie keine Option. Es sei denn sie könnte mit ihrer geschickten Zunge einen Vorteil erzielen. Alles in allem ist sie also nicht sehr kraftvoll sondern ehr eine Assassine. Sie schlägt aus dem Hinterhalt zu und setzt vor allem auf Täuschung, Geschick und Schnelligkeit mit denen sie scheinbar gesegnet wurde. Zudem setz sie ihren Kopf ein um Taktische Vorteile zu finden und diese zu nutzen.

Auf den ersten Blick

Größe: 1,60 Meter (Draske - 2 Meter Schulterhöhe & ca. 7 Meter länge)
Gewicht: 50 kg (Draske - ca. 550 kg)
Haarfarbe: weiß
Augenfarbe: blau

Erscheinungsbild:
Wie man sich durch ihren Spitznamen schon denken kann, ist ihr Auftreten sanft und anmutig. Was man wohl wortwörtlich nehmen kann. Ihre Erscheinung ist fast schon geisterhaft, wobei ihre langen weißen Haare sowie ihre helle Haut ausschlaggebend sind. Aber auch ihre, kühl wirkenden, blauen Augen sowie die Hornansätze auf ihrer Stirn sind alles andere als normal. Ebenso exotisch ist ihr Kleidungsstiel. So kleidet sie sich gern traditionell in Kimonos. Hierbei bevorzugt sie verschiedene Farben, welche je nach Jahreszeit wechseln. Im Herbst trägt sie ein rotes, Winter wird von blau dominiert und im Sommer sowie Frühling bevorzugt sie grün. Ein gelbes trägt sie nicht, da sie der Meinung ist es würde sich mit ihren Augen beißen. Schuhe trägt sie nicht. Falls sie dennoch nicht darauf verzichten kann bevorzugt sie alles, was schnell ausgezogen werden kann. Ihre Statur ist sehr schlank und zierlich, fast schon zerbrechlich, und wird von der einen oder anderen Kurve dominiert. Fast schon Elfenartig wirkend, verstärken ihre Ohren diesen Eindruck noch mehr, wandelt sie durch die Straßen verfolgt von einem kleinen Klingen der Glocke ihres linken Beinschmucks. Dazu bevorzugt sie keine Schminke sondern dezenten Schmuck, vor allem an Armen und Beinen. Ebenso sieht sie einen fein geschwungenen Dolch als Schmuckstück, dessen Futter ihren rechten Oberschenkel ziert. Diesen trägt sie immer mit sich, da es ihre einzige Waffe ist. Außerhalb der Stadt wandelt sich ihr Bild fast schon extrem. So bindet sie ihre Haare oft zusammen und bevorzugt enganliegende Kleidung, wie Leinenhosen oder Hemden - Röcke hasst sie. Und wirkt ehr abenteuerlich anstatt fein und sanft. Dennoch hat sie auf ihre Art und Weise eine Anmut, welche derer der Elfen gleicht und auf ihre Vergangenheit zurückzuführen ist.

Bild:

Als Draske ist ihre Erscheinung recht düster. Dunkle, schwarze, Schuppen überziehen ihren Körper und werden von weißen abgewechselt. Diese bilden eine Art Muster. Außerdem sind ihre Stacheln etwas heller als ihre Schuppen. Ihre Statur ist auch in dieser Form recht zierlich. Ihre Beine sind zwar muskulös, aber sie ist nicht grade das größte und stärkste Tier ihrer Art. Dies macht sie aber mit ihrer Schnelligkeit und ihrem Geschick wett. Das einzige was von ihrer menschlichen Form erhalten bleibt, ist zum einen der Fußschmuck und die bläulichen Augen. Zudem besitz sie zwischen den Schultern eine Lücke in den Stacheln, was auf eine Züchtung zurück zu führen ist. Ebenso wie ihre Hörner, welche als verlängerte Stacheln fungieren. Ihr Schwanz ist zudem etwas überdurchschnittlich lang und an dessen Spitze befinden sich ebenfalls lange Stacheln. Dieser lange Schwanz hat wahrscheinlich nicht nur den ein oder anderen Drasken verrückt gemacht, nein. Sie ist sogar in der Lage, da er so lang ist, ihre Artgenossen damit zu umschlingen. Da sie aber nicht die nötige Kraft hat diese wegzuheben bringt ihr das nur sofern etwas, das sie sie kurz überrumpelt oder abhalten kann etwas zu tun. Letztendlich kommt diese Abänderung von der Art der Züchtung. Sollte sie sich verwandeln, hat sie zudem für kurze Zeit erst schwarze Haare welche letztendlich weiß werden. Dies ist so, weil beide Farben in ihrem Schuppenkleid vorhanden sind und als Mensch schließlich das weiß dominiert.

Bild:



Musterung, Schwanz ua. Merkmale:


Besondere Merkmale?:
Im Endeffekt könnte man wohl sagen, dass Sjarril ein einziges wandelndes Merkmal ist. Egal wo sie ist oder wo sie hinkommt wird sie erkannt und sollte man in einer Gaststätte nachfragen würde der Wirt einem bestimmt gerne weiterhelfen. Ihre zierliche Erscheinung mit der hellen Haut und diesen ungewöhnlichen Haaren ist wohl neben ihrer Kleidung am Auffälligsten. Bei näherer Betrachtung sieht man wohl oder übel die zwei kleinen Hörner auf ihrer Stirn sowie ihre spitzen Ohren. Beim Laufen verursacht ihr Fußkettchen immerzu ein leichtes klimpern, was auf die Glocke daran zurück zu führen ist. Ebenso ist dieses Kettchen magisch und verwandelt sich daher mit anstatt abzufallen. Letztendlich ist ihre Art und Weise doch recht ungewöhnlich - eben einfach wie sie ist.

Als Draske hat sie weniger Merkmale, viel weniger. So ist das einzige Erkennungszeichen ihre weißen Schuppen welche als Muster über ihren Körper verlaufen, sowie die helleren Stacheln und das Fußkettchen. Dieses befindet sich nun an ihrer linken Vorderpfote und bleibt bei der Verwandlung erhalten, da es magisch ist. Ebenso ihre Dolchhalterung. Dieser Gegenstand ist recht speziell. Auf der Innenseite findet man eine kleine Rune, welche dafür sorgt dass das Kleidungsstück mitwächst. Diese ist aber versteckt, sodass man sie schwer findet. Letztendlich machte es ihre Zierlichkeit als Draske erst möglich. Der Dolch befindet sich wie auch in ihrer menschlichen Form an ihrem rechten Bein. Alles in allem dient es ehr dazu, dass sie den Dolch nie verliert, da sie als Draske diesen nicht benutzen kann. Doch so besitz sie immer eine Waffe egal wo sie ist.

Vunji
Dieser kleine Kerl ist der Begleiter von der Drasken Dame. Er ist eine junge Wyvern, schon fast noch ein Baby und daher nicht gefährlich. Sjarril dient hier als Muttertier und auch wenn ihr das kleinere Wesen anfangs etwas lästig erschienen war, sind beide inzwischen gute Freunde geworden. Sie verstehen sich teilweise sogar auf Körpersprache, was vor allem von der weiß Haarigen aus ausschlaggebend ist. Wyvern können sich nicht artikulieren sie zielen auf Körpersprache und in einer ganzen Familie können sie sogar große magische Kräfte entfesseln. Da jedes der Tiere eine Besonderheit hat, hat auch Vunji eine. Es ist, wahrscheinlich, mit dem Wasser stark verbunden. So fliegt das Wesen zwar, ist aber in der Lage ebenfalls lange Unterwasser zu bleiben. Er ist ca 20 cm lang und schlangenartig. Die Schuppen sind weißgrünlich und gehen zum Rücken hin von leichtem Türkis in einen Blauton über. Sein Kopf gleicht dem eines Hundes und zwei grüne Hörner die Ästen gleichen ragen auf seinem Kopf hempor. Er begleitet stehst seine Mutter überall hin und findet sie auch immer wieder, anhand des Fußkettchens mit der Glocke. Sjarril hat den kleinen Wyvern darauf trainiert auf diese Glocke zu reagieren. Tatsächlich scheint er sie sogar zwischen verschiedenen Klängen hinaus zu hören. Letztendlich hat dies dazu geführt das Vunji ihr überallhin folgt. Sie teilt sogar ihr essen mit ihm - er bevorzugt Ramen.

Bild:


Auf den zweiten Blick

Charakter:
Die Draske ist sehr nett und freundlich. Sie wirkt aufgeschlossen gegenüber anderen und ist recht zuvorkommend. Anders als andere Händler ist sie zudem nicht darauf aus, ihren Laden schmackhaft zu machen. Interessenten kommen von alleine und wer nicht interessiert ist kauft meistens auch nichts. Ihre Art ist zudem recht zart. Sie verabscheut Gewalt und benutz keine Kraftausdrücke. Die Gefühle anderer zu deuten ist für sie zudem kein Problem und sobald jemand Trauer ausstrahlt scheint sie zur Stelle zu sein. Sjarril hasst Trauer und Schmerz. Vor allem gegenüber Kindern, welche jenes empfinden, ist sie immer nett. Manche Leute könnten wohl schon kotzen. So nett ist sie manchmal. Aber jede Rose hat auch ihre Dornen. Provoziert man sie also oder nutzt sie aus, kann es schnell passieren dass man so schnell nicht mehr aufwacht. Wie sie sich aber rächt ist ihre Entscheidung. Dabei geht es von Mord, bis hin zu Drohungen oder zerstören des Umfelds desjenigen. Denn trotz ihres Auftretens besitzt sie vor allem unter dem Adel viel Einfluss und Macht. Ihre Negativen Emotionen versteckt sie stehst gut, vor allem Schmerzen. Weinen oder ihren Gefühlen freien lauf lassen macht sie nur in Einsamkeit. Daher kennt sie Vunji auch am besten. Die Wyvern ist immer bei ihr und weiß, wann seine 'Mutter' was fühlt und daher auch wie man sie beruhigt. Bisher ist es zudem noch nicht passiert, das Sjarril die Kontrolle über sich selbst verloren hat oder ihre Emotionen. Am Wohlsten fühlt sie sich jedoch in ihrer natürlichen Umgebung. Sprich ihrer Wohnung oder dem Sumpf. Natürlich zählen dazu auch Sumpfähnliche Gebiete. Ungemütlich wird es mit ihr sobald es recht trocken wird, da sie zwar geduldig mit Kunden scheint aber generell nicht mit Geduld gesegnet wurde. Dann kommt es am ehesten dazu das sie ihre nette Fassade durchbricht und recht ungehobelt wird, für ihre Verhältnisse. Ebenso macht sie sich keine Mühe eine Maske aufrecht zu halten wenn sie unter Freunden oder Bekannten ist. Letztendlich ist diese nur dazu da das andere nicht sehen wie es ihr geht und das sie jenen helfen kann die Schmerzen haben. Ohne ihre Maske ist sie fast schon erschreckend normal. Zwar immer noch auf ihre Art und Weise speziell, doch im Endeffekt normal. So kann es auch mal passieren, dass wenn sie gegenüber jemanden die Geduld verliert, ihren Dolch in die Hand desjenigen rammt, lächelt und ihre Frage wiederholt.

Stärken:
~ Gift
~ Assasine
~ Wasser
~ Redekunst

Schwächen:
~ offensives Kämpfen
~ ihr Begleiter
~ Kraft
~ Trockengebiete

Vorlieben:
~ Baden
~ Sushi, Ramen und dergleichen
~ Schnee
~ Gewinn

Abneigungen:
~ natürliches Eis
~ Softdrinks
~ andere Händler
~ Insekten [ausgenommen Schmetterlinge]


Hintergrund

Vorgeschichte:

Sjarril erinnert sich nicht an viel. Doch vor allem an die vier weißen Wände und die immerzu künstliche Luft des Raumes, indem sie aufgewachsen war, haben sich in ihre Erinnerung eingebrannt. Sie war es satt. Die Rufe anderer Wesen waren in den Nebenräumen zu hören. Schmerzen. Qualen. Leid. Das war es was sie hörte. Inzwischen hatte sie aufgegeben es ihnen gleich zu tun. Sie lag nur da. Und starrte die weißen Wände an. Sie war es leid. Im Raum befand sich ein kleines Wasserbecken. Für ihre Haut. Doch das Wasser darin war nicht natürlich. Es roch komisch und die Chemie darin fraß sich durch ihre Schuppen wenn sie darin badete. Die Menschen hatten sie seit ihrer Geburt in diesen Raum gesteckt. Für Experimente. Sie wurde darauf gezüchtet wie sie zu denken. Darauf gezüchtet zu gehorchen. Wer als Wesen in ein Labor abgeschoben wurde hatte es nicht leicht. Neben der reinen Unnatürlichkeit der Räumlichkeiten wurden den Wesen Chemikalien eingespritzt. Einige dienten nur versuch zwecken. Aus anderen wiederum wollte man eine perfekte Rasse machen, eine die Diente. In dieses Leben wurde die Draske hineingeboren. Die Forscher hatten sie von Anfang an in ihrer Obhut gehabt. Sie sollte das perfekte Lasttier werden. Die anderen Wesen hassten sie. Unter ihnen waren auch Tiere. Sobald ihre Schuppen unter der brennenden Hitze etwas schwächer wurden bissen sie Sjarril. Sie war der Käfer. Die anderen der Fuß. Das sie Gift absonderte störte die Anderen nicht. Die Menschen hatten sie mit genug Chemie vollgepumpt das sie scheinbar völlig immun geworden waren. Und selbst wenn sie starben würde es sie nur erlösen. Von einem qualvollem, eintönigem Leben. Sie hassten sie, weil sie keine Medikamente bekam. Doch die Menschen dachten nicht daran sie von den Anderen zu trennen. Immerhin heilten ihre Wunden mithilfe von Magie und ihren Spritzen schnell und gut. Schnell fühlte sie sich einsam. Sie konnte mit niemand in Verbindung treten. Sie war allein.

Bald schon viel ihr ein Mann auf, welcher häufig über das Gebiet schlenderte. Er war keiner der Weißkittel Forscher und schien reich. Er schenkte ihr Aufmerksamkeit. Nicht viel, dennoch genug das die Draske seine Nähe suchte. Er war der einzige, welcher mit ihr sprach. Ihre soziale Verbindung. Er versprach der Tierwandlerin sie heraus zu holen und sie glaubte ihm. Er tat was er versprach, doch das sie in ihr Verderben rannte war ihr zu dem Zeitpunkt nicht in den Sinn gekommen. Viel zu einsam war sie gewesen. All ihr Leben lang geschlagen und gedemütigt. Ihr neuer Meister gab ihr das was sie suchte und sie liebte ihn dafür. Sie tat alles für ihn. In erster Linie war dies das Transportieren seiner Waren durch die Sümpfe. Im Gegensatz zu anderen Karawanen wurden Sjarril keinerlei Wächter zur Seite gestellt. Einerseits kam es dem Händler, ihrem Meister, günstiger und andererseits wusste er dass sie alles tun würde um ihm zu dienen. Durch den Sumpf nahm sie spezielle Wege auf denen sie viel Wasser hatte und daher einen gewissen Schutz gegenüber Dieben und Räubern. Diese mieden sie aber generell aus dem Grund dass keiner das Gift einer Draske abbekommen wollte. Wenn sie nichts zu tun hatte, verbrachte sie ihre Zeit mit Putzen oder anderen Handwerklichen Arbeiten, welche ein Mensch verüben konnte. Ihre Behausung war ein Stall im Freien. Ab und zu durfte sie in einen See in der Nähe um ihre Haut zu befeuchten, indem ein Gitter hochgezogen und ein eingezäunter Weg sie dorthin führte. Sie schlief in den Knochen ihrer Mahlzeiten und ihren eigenen Exkrementen, welche ab und zu entfernt und in die Kanalisation geworfen wurden. Umso älter sie wurde umso mehr Verwendungsmöglichkeiten fand die Händlerfamilie für sie. Eines Tages kam der Sohn der Familie, welcher etwas älter war, zu ihr und nahm sie mit sich auf sein Zimmer. Was dann geschah kann sich wohl jeder denken und die anderen Diener schliefen diese Nacht wohl kaum. Mit den Veränderungen, änderte sich auf Sjarrils Ansicht. Sie versuchte zu fliehen, während sie die Waren transportierte, was zu Folge hatte das sie ausgepeitscht wurde und ihr Wachen zugeteilt wurden. Als sie sich schließlich auch noch weigerte mit ihrem Herrn ins Bett zu gehen fing er an Gefallen daran zu finden sie leiden zu lassen. Er zerrte sie an den Haaren herum, peitschte sie ohne Grund aus und ließ seinen privaten Forscher Dinge erfinden die trotz der Schuppen einer Draske schaden konnten. Das Mädchen bekam ein magisches Zaumzeug, welches elektische Impulse entsannte, und die Peitschen wurden mit einer Salbe eingerieben die Brannte. Selbst die Diener fingen an gefallen an den Qualen der Draske zu finden. Schnell lernte Sjarril ihre Schnauze nicht im Wasser zu halten, wenn sie ihr Elektroschläge durch das Zaumzeug verpassten. So vermied sie, dass wenigstens nicht das ganze Wasser geladen war. Die Peitschen wurden durch spitzen Stäben ersetz, mit denen ihre Schuppen angehoben werden konnten. Schnell wurde aus der Draske, welche durch ihr fehlendes soziales Umfeld eh kaum Charakter hatte, nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie war nicht mehr freundlich. Egal wer nahe an sie heran kam musste nun damit rechnen gebissen zu werden. Zwar versuchte sie ihre menschliche Gestalt nicht anzunehmen, doch ihr Herr fand schnell eine Möglichkeit ihr diese aufzuzwingen. Dass dies nicht grade legal war interessierte niemanden.

Woher Sjarril den Mut und die Kraft zur Flucht nahm weiß sie bis heute nicht. Wahrscheinlich war es nach einem dieser Tage, wo die Diener sie wieder gequält und ihr Herr sie missbraucht hatte. Zerfurcht lag sie in ihrem Stall und wartete darauf dass die Wirkung der Tablette nachließ, welche sie an ihre menschliche Gestalt bindet. Bisher hatte sie immer Kopfschmerzen davon bekommen, starke Kopfschmerzen. Auch Übelkeit war dabei. Als sie sich wieder verwandelte schmerzten ihre Glieder, doch sie hatte einen Plan. Im Haus selbst brannten viele Lichter, sie wusste nicht was darin gefeiert wurde aber einige fremde Gesichter war sie heute begegnet. Sjarril begann den Zaun hinauf zu klettern. Oben war Stacheldraht befestigt, welcher mit einer brennenden Salbe überzogen war. Der Zaun an sich gab Stromstöße ab, da er wie das Zaumzeug magisch war. Doch beides war ihr egal. Sie wollte hier weg. Die Draske hievte sich über den Zaun, wobei durch ihr Gewicht der Stacheldraht in ihre Bauchschuppen gedrückt wurde und die Stabilität des Gerüsts schließlich nachließ. Sie kippte vorn über und landete auf ihrem Kopf. Nachdem sie ihr Bewusstsein wieder erlangt hatte war um sie herum Chaos. Nun ja sie dachte das. Eigentlich schrie nur eine der Dienerinnen herum. Die Draske schnellte vor und umschlang den Hals der Frau mit ihrem Schwanz. Sie erwürgte den Menschen und trennte letztendlich den Kopf vom Rumpf des Körpers. Endlich ließen die Schmerzen in ihrem Kopf wieder nach und auch ihre Wut war gedimmt. Doch sofort strömten mehr Menschen herbei. Sjarril ergriff die Flucht. Sie rannte zur Kanalisation und hob dessen Deckel an. Diesen warf sie auf die nächsten Menschen, wobei es einige Zeit dauerte da sie wenig Kraft hatte und geschwächt war. Ebenso dauerte ihre Verwandlung schier unendlich. Da sie als Draske nicht durch die Öffnung passte musste sie als Mensch hinunter springen. Was sie letztendlich auch tat. Der Aufprall erschütterte sie und bis sie wieder genug Kräfte gesammelt hatte war das Licht von oben verschwunden durch die Köpfe die hinunter starrten.

Dort lag sie in ihren eigenen Exkrementen. Der Gestank war übel. Auch der Abfluss des Hauses rann durch dieses Gebiet und der noch mehr. Mit dem Gedanken hier unmöglich bleiben zu können rannte sie los. Wohin wusste sie nicht. Hauptsache weg. Sie rannte bis sie die Stimmen nicht mehr hörte und auch die Schritte nicht mehr. Irgendwann ließ sie sich einfach in das Wasser zu ihren Füßen fallen. Sie genoss das Gefühl. Jegliches Wasser das bisher ihre Haut berührt hatte war unnatürlicher gewesen als dieses. Sauberer, vielleicht, aber deutlich chemischer. Es spendete ihr neue Kraft, auch wenn dies nur für ihren Willen gelten mag. Doch egal wie 'toll' sie es hier fand, sie musste raus. Ansonsten würde sie hier sterben. Die Ratten waren ihr bisher nicht entgangen. Daher suchte sie diese. Dort wo sie hinrannten müsste sicherlich ein Ausgang sein. Schnell lernte sie, das dem nicht so war. Die Ratten rannten legendlich an Orte die für sie ein Versteckt waren. Andere griffen sie sogar an. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis sie wieder Licht wahrnahm. Dieses war so grell für ihre Augen das es sie erstmal blendete. Somit setze sich die Draske, immer noch als Mensch, in einen Nebenraum der groß genug für ihre Draskengestalt war und wartete ab, bis sich ihre Augen in beiden Formen an das Licht gewohnt hatten. Dies geschah erst als es Dämmerte. Doch auch zu diesem Zeitpunkt verharrte sie an ihrem Platz. Sjarril wartete bis es Nacht war, denn nur im Schutze der Dunkelheit würde sie fliehen können. Durch den Dreck in der Kanalisation waren ihre Haare, Haut und Schuppen schier schwarz. Dies half ihr extrem im Schutze der Dunkelheit durch die Stadt zu schleichen.

Sjarril floh aus der Stadt zum einzigen Ort der ihr Bekannt war. Der Sumpf. Dort sammelte sie ihre Kräfte. Da sie komplett nackt und ohne Hab und Gut war beschloss sie, nachdem sie wieder stark genug war und etwas trainiert hatte einige Händler zu überfallen. Die meistens Handelsdrasken würden sich gerne im Kampf gegen ihre Meister ihr anschließen, woraus sie ihren Vorteil zog. Ebenso aus ihren Wasserfähigkeiten. Vermehrt gingen in Engelsburg die Meldungen von Überfällen auf Händler in den Sümpfen ein. Dies führte dazu, dass die Händler den Sumpf mieden. Doch im Endeffekt war es der Draske egal. Sie hatte alles erreicht was sie wollte. Ihr größter Fehler im Leben war wohl der, das sie sich entschied eine Handelstruppe der Elfen zu überfallen. Diese nahmen sie gefangen und im Endeffekt hatte das Mädchen genau jenes heraufbeschworen. Doch anstatt die zu quälen oder zu töten, zwangen die Elfen sie dazu bei ihnen zu leben. Sjarril willigte ein. Ihre Aufgabe war simpel. Zu leben wie eine Elfe. Das sie dabei ab und zu ihre Draskengestalt annehmen musste und jagen, oder schwimmen gehen, wurde von den Elfen aus geduldet und gewährt. Zumindest solange sie nicht unnötig tötete oder eine Truppe überfiel. Dies tat sie auch nicht. Zum Ersten Mal in ihrem Leben hatte Sjarril jemanden mit dem sie leben konnte. Kein Wunder also, das ihre Art ziemlich Elfisch ist.

Die Elfen erzogen die Draske und halfen ihr sich wieder zu normalisieren. Sie sorgten dafür das sie sich von ihrer Vergangenheit abwandte und der Zukunft zu. Als die Elfen sie entließen war sie nur noch halb Draske. Ihre andere Hälfte galt den Elfen. Als Abschiedsgeschenk, zumindest konnte man es fast so sehen, begegnete die Draske an diesem Tag auch ihren Begleiter, Vunji, der sie fortan begleiten würde. Anfangs hatte sie versucht dem Wesen aus dem Weg zu gehen. Letztendlich sah sie aber ein das er ebenso gut tauchen konnte wie sie auch. Somit gestattete sie ihm bei ihr zu bleiben. Sie war auf dem Weg nach Engelsburg, wo sie einen Laden eröffnen und wohnen würde. Sie hatte vor Händlerin zu werden. Dass sie dabei weiterhin die Waren der Händler stahl, welche Drasken versklavten erfuhr niemand. Ungefähr 5 Jahre lebt sie nun in der Stadt und hat sich so gesehen eingelebt. Das Geschäft erblüht und ebenso die Draske. Sie hat zudem inzwischen ihren ganz eigenen Bekanntheitsgrad in ihrem Umfeld erreicht. Vunji ist ihr bisher nicht von der Seite gewichen und scheint dies auch nicht vorzuhaben.....

Lebensziel: Eine gute Mutter sein
Bisher hat sich Sjarril kein wirkliches Ziel vorgenommen. Natürlich will sie ihr Ansehen weiter verbreiten und letztendlich gut verdienen, doch auch viel herumkommen. Sie will alles nachholen was sie bisher verpasst hat und zudem ihrer Wyvern eine gute Ersatz Mutter sein, obwohl es ihr manchmal sichtlich auf die Nerven geht.

Zweitcharakter?: Shaylin, Rhiannon

Wie hast du uns gefunden?: bin hier ~

Wahres Alter: siehe andere Chars


Zuletzt von Sjarril am Sa Jul 18, 2015 9:14 pm bearbeitet; insgesamt 12-mal bearbeitet
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Re: Sjarril Créwod

Beitrag  Yuyuka am Fr Jul 17, 2015 9:24 pm

Wie entsprechend offscreen besprochen und bekrittelt,

Angenommen!

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Re: Sjarril Créwod

Beitrag  Noriko am Sa Jul 18, 2015 9:46 pm

Über Skype besprochen, daher:

Angenommen!

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Re: Sjarril Créwod

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