Talaith Shuravi

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Talaith Shuravi

Beitrag  Talaith am Di Aug 18, 2015 5:44 pm

Zur Person

Vollständiger Name: Talaith Shuravi

Rufname: Tala

Geschlecht: weiblich

Sexualität: heterosexuell

Rasse:
Gestaltwandler (Geist):

Wie jeder Gestaltwandler, kann sie sich in alles Verwandeln, was sie sieht. Für gewöhnlich. Denn Talaith hat ihre Fähigkeit inzwischen perfektioniert und sich für eine oder eben zwei Gestalten entschieden. Die ihrer Geburt, der Mensch und die einer Raubkatze. Doch ihre Fähigkeiten als 'Geist' haben nicht nur ihren menschlichen Körper verändert. So ist sie nunmehr in der Lage sich, wie sie es liebevoll nennt, in ein Geistertier zu verwandeln. In ihrem Fall ist das ein Schneeleopard. Dieser besitzt eine Höhe von 2 Meter, verfügt wie seine kleineren, natürlichen, Artgenossen große Tatzen und einen langen breiten Schwanz, für das Gleichgewicht. Somit ist vom Aussehen im ersten Moment alles gleich. Doch umgeben leichte bläuliche Flammen ihren Tierischen Körper.

Zudem hat sie die Fähigkeiten erlangt, die man wohl einem klischee Geist zusprechen würde und aus eventuellen Geschichten kennt. Dazu zählen das durchschreiten von Wänden oder eben auflösen des Körpers, wodurch dieser komplett durchlässig wird. Somit kann alles durch sie hindruch fliegen. Auch das Teleportieren gehört nun zu ihren Eigenschaften. Dabei ist es nichtmehr als ein schnelles rennen, was nicht von natürlichen Augen verfolgt werden kann.

Man würde sie wohl als abnormal beschreiben. Doch ist sie nun wohl viel mehr eine typische Gestaltwandlerin als zuvor. Friedlich, Melodisch und Ruhig. Naja, vielleicht etwas zu emotionslos.

Alter: 23 Jahre (?)

Geburtstag: 21. Oktober

Geburtsort: Engelsburg

Gruppenzugehörigkeit: keine

Beruf o. Ä: Künstlerin (Musikerin)

Übliche Waffen:

Gestaltwandler
Ihr Dasein als, mehr oder weniger, Untote, hat ihre Fähigkeiten minder beeinflusst. So hat sie sich, wie es ihr Alter und ihre Rasse erlaubt, auf zwei Gestalten festgelegt. Ihre somit perfektionierte Verwandlungen sind die Menschliche und die Raubkatzen Gestalt. Durch diese Beschränkung ist sie nicht in der Lage sich in etwas anderes zu verwandeln und somit 'gebunden'. Dafür kann sie aber jederzeit Körperteile ihres Körpers zwischen den Gestalten wechseln lassen. Als Schneeleopard verfügt sie zum Beispiel über einen Schwanz, welchen sie sich als Mensch wachsen lassen könnte. Außerdem wurde die Gestalt des Tieres, ebenso wie ihre Menschliche, von ihrem dasein verändert. So umgeben leichte bläuliche Flammen sie, welche eiskalt sind. Jene Flammen können ohne die Anwesenheit des Tieres jedoch noch ein bis zwei Sekunden lang bestehen bleiben, was von der Themperatur abhängt. Bei heißeren Gebieten bleiben die Flammen nicht bestehen. Das berühren oder hindurchlaufen dieser Flammen kann zu kleinen Kälteschocks führen, wenn sie es will. Dies gilt auch wenn man das Tier selbst berührt. Nebenwirkungen gibt es für sie keine, außer das sie komplett kälte immun zu schein seint. Vorallem als Tier.

Geist
Ihre Fähigkeit sich 'aufzulösen' ist am Ausgeprägtesten. Dadurch kann sie durch Dinge laufen, es sei denn dahinter bestünde kein Holraum in dem ihre Gestalt sich wieder verfestigen könnte. In ihrer Menschlichen Gestalt kann sie das ganze ca 10 Sekunden aufrecht erhalten, was jedoch schon sehr anstrengend ist. In ihrer Kätzischen, für sie natürlichen, Form ist das ganze auf 20 Sekunden gesteigert. Alles, was sie in dem Moment ihres Handels berührt bekommt die selbe Eigenschaft, zum Beispiel ihre Klamotten, Schwert und anderes. Bisher ist es ihr aber nicht gelugen einem lebendem Wesen diese zu übertragen. Hinzu kommt noch das 'Teleportieren'. Dieses beherrscht sie kaum. Zwar ist sie in der Lage das ganze 5 Sekunden aufrecht zu herhalten, jedoch erfordert das ganze seinen Tribut. Außerdem, kann sie sich zum Besipiel nicht von Dach zu Dach bewegen, mit Ausnahme etwas verbindet die Dächer, da es zwar wie eine Teleportation aussieht, im Endefekkt aber nur zu schnelles Rennen ist als dass man sie dabei beobachten könnte. Beide Fähigkeiten können kombiniert werden um sich, zum Beispiel, hinter einen Feind zu 'teleportieren'. Dies ist aber Körperlich anstrengend. Das beste 'Heilmittel' hierbei ist Schlaf. Aber auch Adrenalin kann helfen, mehr oder weniger zumindest.

Schwert
Es ist eigentlich ein Groß- oder Zweihandschwert, welches ein normaler Schwertkämpfer kaum heben kann. Talaith hat jedoch eine spezielle Ausbildung genossen und ist somit in der Lage ihr Schwert sogar mit einer Hand zu schwingen. Ihre Kräfte spielen dabei kaum eine Rolle, sondern ehr ihre Technik. Wer aber dennoch versuchen will das Schwert zu heben sollte sich schnell wünschen stark wie ein Werwolf oder höheres zu sein. In der Mitte des Schwertes befindet sich eine Lücke, welche recht gut zum etwaffnen geeignet ist und extra für das Mädchen angefertigt wurde. Zwar meidet sie, damit zu kämpfen, doch in all den Jahren hat sie es nicht verlernt. Dennoch vermeidet sie es lieber diese Waffe zu benutzen.

Harfe
Talaith spielt Musik und kann zwar ebenso Klavier und Geige spielen, doch ihr Lieblingsinstrument ist die Harfe. Diese kann sie auch am Besten spielen. Doch beschränkt sie sich dabei auf größere, welche schlecht transportiert werden können. In Engelsburg selbst hat sie eine, hinterlegt, in einem Laden. Doch auf ihren Reisen hat sie sich etwas spezielles angeeignet. Musik auf einem Blatt zu spielen oder ehr zu pfeifen. Manchmal schließt sie sich einigen Musikern an und ist dan das Vokal, die Sängerin. Da ihre Rasse bekannt für ihre Melodische Stimme ist, ist singen ein Kinderspiel für sie. Denn da sie ihre Gefühle nicht beschreiben kann oder ausdrückten, tut sie das mithilfe der Musik.

Magie
Schön und gut ihre Fähigkeiten nicht? Aber das alles basiert auf Magie, und zwar nicht die ihre. Somit ist sie sehr anfällig gegenüber jener. Nicht nur das sie sich nicht damit auskennt, sondern das ihr 'auflösen' keine Magie durchlässt oder abfängt und ihr 'teleportieren' von Magiern gespürt werden kann. Daher gilt hier nur ihr Körperliches ausweichen, vielleicht auch ehr wegrennen.

Kampfstil:
In erster Linie besteht ihr Kampfstil aus reden oder weglaufen. Letzeres nur, wenn ein Magier vor ihr steht und, oder sie keinen anderen Ausweg sieht. Sie verabscheut Gewalt zwar nicht, vorallem wenn ihr Themprament zum Vorschein kommt, doch meidet sie sie. Denn diese Seite ist jene an ihr, die sie nicht mehr wecken will. Ansonsten verlässt sie sich auf ihre Zunge und der Vernunft anderer aber ebenso auf ihre spezielle Ausbildung und ihrem Schwert. Ihre mehr oder weniger rassebedingten Fähigkeiten nutzt sie selten. Meistens reicht ihre Schwertkunst aus. Wobei sie ihre 'Geist'-Eigenschaften mehr als Mensch nutzt als als Tier. Als Schneeleopard verlässt sie sich nicht nur auf die Einschüchterung, welche sie auf ihr Gegenüber auswirkt, sondern auch auf ihre kühle Aura. Diese ist jedoch schwach und kann durch Feuer verschwinden, wodurch sie einen vorteil verliert. Kämpfen tut sie ausschließlich im Nahkampf mit Klauen und Zähnen, wobei ihr Schwanz dazu dienen kann Gegner hinter sich aufzuschalten. Vielleicht auch mal als Peitsche, wer weis. Zu dieser Form zu wechseln macht sie nur in Ausnahmefällen. Denn spätestens, wenn jemand sie gesehen hat oder sich ihren Fähigkeiten bewusst wird muss sie ihn, in ihrer Sicht, töten, es sei denn er ist ein Freund. Aber warum sollte sie dan erst in die Situation geraten? Denn sie will nicht das den Menschen oder anderen bewusst wird wer oder was sie ist. Dabei sind ein oder zwei kein Problem, immerhin würde man sie wohl ehr für verrückt erklären als ihnen zu glauben. Neben ihrer Verwandlung ist ebenso die Flucht ein ausweg. Sie kennt vorallem die Dächer und Straßen von Engelsburg recht gut, was ihr einen kleinen Vorteil verschafft. Ebenso wie das Wissen das sie mit sich trägt oder gar ihr Fotographisches Gedächnis.

Auf den ersten Blick

Größe: 1,70 m

Gewicht: 55 kg

Haarfarbe: weiß

Augenfarbe: blau bis türkies

Erscheinungsbild:
Die schneeweißen wirkenden, langen Haare des Mädchens bedecken glatt ihren gesamten Rücken. Meist werden sie von ihr daher als Zopf getragen, was ihren wirren Pony betont. Der Pony von ihr besteht zum größten Teil nur aus kürzeren Haarsträhnen, welche ihr ins Gesicht fallen. Die recht zierliche und schlanke Gestalt von Talaith weist fast keine sichtbaren Muskeln auf. Einzig ihre Arme und Beine scheinen gut durchtrainiert, was vom Kämpfen mit schweren Waffen kommt.

Die meisten Mädchen in ihrem Alter tragen entweder Kleider oder Leinenhosen, jeh nach Anlass eben. Talaith selbst trägt meist etwas, was in anderen Augen schnell charakteristisch für sie wird. Ein weißes, schlichtes, enges Kleid, welches einen Wasserfall Ausschnitt besitzt und keine Träger, schmückt ihren Körper. Es wird am Nacken zusammengebunden und hält somit ihren oberen Rücken bis zu dem Ende der Schulterblätter frei. Das Stück selbst geht ihr ungefähr bis zur Hälfte ihrer Oberschenkel, wo es an der linken Seite mit einer goldenen breiten Klammer leicht hochgesteckt ist. Zudem legt sie viel Wert auf gute sowie feine Stoffe. Sie besitzt auch eine art Gürtel, von dem mehrere goldene Schnüre abfallen. Zudem trägt sie manchmal zwei dunkelbraune lange Handschuhe, welche aus feinem Stoff und nur zur Zierde sind, nicht um die Arme auch warm zu halten. Dies ist ihr Lieblingskleidungsstück und auch das einzigartigste in ihrem Kleiderschrank, denn sie ist normaler Kleidung keineswegs ageneigt.

Da sie wegen ihrer zierlichen Erscheinung recht schwächlich aussieht und im Kampf oft unterschätz wird, kann sie den Gegner mit ihrer ausgeprägten Kraft oft überraschen. Talaith ist Kosmetik zwar nicht grade abgeneigt, schminkt sich aber auch nicht wirklich - wie andere Frauen in ihrem Alter.

Besondere Merkmale?:
Ihre immerzu glühenden, geisterhaften Augen und die weißen Haare. Sowie ihre unfähigkeit Emotionen zu deuten oder Gefühle zu bestimmen. Vorallem aber ihre Fähigkeiten und das Aussehen ihrer Tiergestalt.

Bild:

Auf den zweiten Blick

Charakter:
Ihr ihrem alten Leben gab es nichts als ihre Fehler und Strafen. Zudem war überleben und kämpfen ihr Ziel. Letzeres wohl auch geprägt von Rache. Kein Wunder also das sie spätestens zu jenem Zeitpunkt kaum mehr etwas gefühlt hat. Diese Tatsache und vielleicht auch jene das sie wiederbelebt wurde haben sie unfähig gemacht gegliche Gefühle oder Emotionen zu deuten. Egal ob bei ihr oder andere. Sobald jemand weint ist sie wie vor den Kopf gestoßen und überfordert. Sie hat dabei keine Ahnung was sie tun soll. Ebenso wenig wie sie weis mit ihren Gefühlen umzugehen. Wenn sie lachen will, soll sie lachen? Oder doch lieber weinen? Oder ist das alles falsch? Zählt überhaupt ob es flasch ist etwas zu fühlen was man soeben fühlt? All diese Fragen beschäftigen sie. Somit ist ein lachen vielleicht mal unangebracht oder wirkt unecht, mehr sieht man aber auch nicht von ihr. Tränen schon gar nicht. Sollte ihr mal danach sein, lässt sie ihre Trauer lieber inform von Melodien, Musik, aus anstatt zu weinen. Und wenn nichts daran vorbei führt versteckt sie sich bis es vorbei ist. Doch dies ist auch schon das einzige, was von ihrem Vergangenem Ich übrig ist. Rache plant sie schon lange nicht mehr und tod sowie mord oder stehlen stehen ganz weit unten auf ihrer To-Do-Liste. Zwar sieht sie jene, die es machen, nicht als Abschaum begrüßt diese Methoden aber auch nicht. Ihr Charakter ist recht friedlich, zwar etwas stumpf durch die fehlenden Emotionen aber friedlich, im ersten Moment. Denn Talaith ist ebenso Thempramentvoll. Sollte ihr also etwas nicht passen oder sie ihren Willen nicht bekommen kann es schonmal passieren das sie etwas hochfährt. Dabei würde man solch Emotionales verhalten wohl am wenigsten von ihr erwarten. Durch ihren Wunsch frieden zu schaffen, egal wo, versucht sie trotz allem zu Helfen. Dabei hat aber auch sie ihre Grenzen. Will man diese Aufheben, so müsste man sich wohl oder übel mehr mit ihr auseinandersetzen. Umso näher man ihr kommt umso kälter und abweisender wird sie. Zwar nett, aber dennoch meidet sie Freundschaften. Einfach aus dem Grund das sie sich an keine Person Binden will oder jemanden verlieren. Sobald man das Eis aber durchbrochen hat wandelt sie sich komplett, wobei man ihr dabei etwas Zeit lassen sollte.

Letzendlich ist sie komplexer als man vermutet und vieles versteht sie selbst nicht. Im Endefekkt handelt sie rein spontan und zu jeder Situation anders. Man könnte sie vielleicht als launisch bezeichnen, würde man nicht vor der Tatsache stehen das sie nichtmal versteht was das überhaupt ist.

Stärken:
Fotographisches Gedächnis
Schwertkampf
Rasse
Heilkunst

Schwächen:
Feuer
Magie
Emotionen

Thempramentvoll


Vorlieben:
Vollmond
Rosen
Musik

Einsamkeit

Abneigungen:
Aufdringlichkeit
Berührungen
Bindungen

Chaos

Hintergrund

Vorgeschichte:
(kursiv geschriebenes = Ausschnitt aus ihrem Tagebuch / geschehenes
normal geschriebenes = das derzeitige hier und jetzt)

Ihr Kopf tat so weh. Sie musste irgendwas gegen diese verdammten Schmerzen unternehmen. Doch ihr Körper war so schwer. Aufstehen, ja, aber es ging nicht. Wo war ihr Körper eigentlich? Sie spürte nur diese verdammten schmerzen und diesen Kopf. Es war dunkel. Moment was tat man nochmal gegen Dunkelheit? Genau ihre Augen. Doch auch ihre Lieder waren schwer. Sie wollten sich nicht öffnen. Müde. So müde. Nein! Sie durfte nicht schlafen! Etwas passierte, sie musste aufwachen, jetzt! Doch sie war so müde. Endlich schlugen ihre Augen auf. Sie hustete. Diese schmerzen wollten einfach nicht verschwinden. Alles schien verschwommen. Über ihr war jemand. Sie presste die Augen zusammen. Ja da war ein.... Mann. Er kniete über ihr. Ihr Mundwinkel zuckte. Lächelte sie etwa? Wie konnte sie jetzt lächeln? Er hatte etwas in der Hand. Ein Messer oder Speer. Sie musste hier weg. Sich zur Seite rollen, doch ihr Körper war taub. Sie spürte nichts. War's das? Würde sie so sterben. Ihr Kopf rollte zur Seite. Dort stand ein anderer Mann. Er hatte sich gebückt, hob etwas auf. Es war von Blut getränkt. Überall schien Blut. War es ihres? Und das was er aufhob, was war es? Kaum merklich schob sie ihren Kopf nachoben um es sehen zu können. Sie spürte ihre Ohren. Nein nicht die ihre. Die eines Tieres. Sie hörte alles. Selbst das Blättern der Seiten. Ein.... Buch? Nein moment. Das war IHR Buch! Er durfte es nicht lesen! Niemals! Er würde alles erfahren! Sie zappelte, doch es war kaum nennenswert. Der Mann mit dem Buch schnipste und das letze auf was ihr Blick viel waren die erhobenen Hände und die Waffe, welche sich in ihre Brust bohrte und ihr eigenes, hustendes, kehliges Lachen. Schlafen... endlich... schlafen...


{ Tag 1 }
Nun ich weis nicht ob man das "Tag 1" nennen könnte. Aber wenn ich ehrlich bin fällt mir nichts anderes ein. Genau genommen weiß ich überhaupt nicht was ich schreiben soll. Vielleicht wäre es sinnvoll meine Gedanken hier nieder zu schreiben. Erinerrungen. Aber moment, tue ich das nicht jetzt schon? Naja was solls. Es wäre bestimmt nicht schlecht etwas zu haben was die Nachwelt an dich erinerrt.... oder?


Das Reichenviertel. Der wohl sauberste Ort in ganz Engelsburg. Geprägt vom Adel und dessem Wohlstand, patroulliert von Wachen für den besten Schutz. Gemieden von den Armen. Und trotzdem, waren es in dieser Nacht eben jene Straßen, in denen ein kleines dreckiges Bündel lag. Ein Bündel dreckiger als die Straßen und viel zu klein vor diesem rießigen Haus. Darin, schlafend, lag ein Baby. Kaum ein Jahr alt und kein Neugeborenes. Grade so um von der Mutter getrennt zu sein. Vielleicht vergaß man es oder wurde ihm überdrüssig. Vielleicht auch das begleichen einer Schuld. Niemand weiß wieso und doch lag es dort. Unwissend. Unwissend über die Situation. Unwissend wer er war und unwissend, dass ein Schrei es am Morgen wecken würde. Eben jener Schrei der Magd, welche zum Markt der Stadt aufbrechen wollte.
Behütet und geschützt, fand das Bündel hier sein zuhause. Der Adel und seine Gemahlin konnten selbst keine Kinder empfangen. Somit sollte dieses das ihre sein. Doch wie das so ist mit dem Kinderwunsch, weiß die Natur doch was sie tut. Es wurde gehegt und gepflegt, bekam nur das Beste vom Besten und trotzdem schrie es unentwegt. Talaith, tauften sie es. Umso älter sie wurde umso weniger schrie sie, doch kam der Ungehorsam. Geschützt von der Mutter entging sie den Strafen des Vaters. Doch meinte es das Schicksal nicht gut mit ihr. So starb die Mutter früh und des Vaters Zorn prasselte nieder. Alkohol und Folter, lenkten ihn vom Verlust ab. Er machte sie zur Dienerin seines Willens. Statt Spiel und Spaß stand plötzlich putzen, stauben und waschen auf dem Tagesplan. Vorallem als sich ihre Rasse offenbarte. Gestaltwandlerin. Sie wurde auf eine Schule geschickt. Neben dem Arbeiten lernte sie. Schlechte Noten bedeuteten mehr abreiten. Die Schule war anders. Es war eine für begabte Kinder. Für Kinder wie sie. Wesen. Monster. Aufgaben wurden ihr erteilt. Verwandeln, reden, leben, putzen, alles. Doch mit den Aufgaben kam die Übung im Wandeln und reden. Letzendlich die Flucht. Hinaus. Fort. Allein.


{ Der Blizzard, die Wolke & das Wiesel }
Ihre kleinen Füße trugen sie über ihren Weg. Der Weg durch die Straßen, vorbei an den Wächtern, hinaus in die Freiheit? Nein, in ein neues Leben. Ein anderes. Aber keine Freiheit. Hinunter trug sie sich. Zum Armenviertel. Gute Kleidung, viel Essen und Geld bei sich, ein Opfer der Menschen dort. Halfen ihr doch nur die ihren. Kinder. Ebenso allein und fort von daheim. Oder war dies ihr Heim?Die Sraßen waren ihr zuhause und nun auch ihres. Wie sollte es auch anders sein? Zerschunden, ausgeraubt und erniedrigt. Es war naiv von ihr gewesen, zu denken sicher zu sein. Frei zu sein. So wurde sie bestraft. Ob das Leben nur aus Fehlern und Strafen bestand? Wiesel hieß er und sein kleiner Bruder war die Wolke. Sie hingegen sollte nun der Blizzard, Blaze, sein. Geschickt und geschwind wie einer war sie und so aussehen tat sie auch. Dabei waren ihre Haare und ihre Haut doch viel zu dunkel für Schnee. Doch ihre Augen. Getauft haben wir dich so, sagten sie, somit bist du nun was du bist. Sie arbeiteten aktiv miteinander. Kleine Kinder, wer fand sie nicht süß. Wolke war die Unschuld in Person. Beschleichen konnte er jeden und Herzen erweichen lassen. Sie wiederum, Blaze, war ein Sturm. Brach herein und verbreitete Chaos, dann kam das Wiesel. Schlich herum, schnell und gewind, entwendete Gegenstände. Dan rannten sie und wer fand schon eine Gestaltwandlerin? Wolke hingegen konnte dahin wo sonst niemand hinkonnte und Wiesel, nunja war eben ein Wiesel. Keiner sah ihn kommen und keiner sah ihn gehen. Doch ihre gier wuchs und die Überfälle häuften sich. Sie zogen Aufmerksamkeit auf sich, genau jene, die sie in Gefahr brachte. Doch es waren Kinder, keiner konnte erwarten das sie die Gefahr erkennen würden. Ein Mann, welcher des öfteren ihr Viertel besuchte und gut bekleidet war, bekam Aufmerksamkeit, doch nur von ihr. Andere versteckten sich. Warum? Sie mochte keine Männer. Sie waren doof. Und der sah auch doof aus. Somit beklaute sie ihn. Erfolglos. Dies war bisher nie passiert. Die Gestaltwandlerin wurde besiegt und zog sich zurück.
Wolke wurde krank, keiner wusste wieso. Dabei hatte er erst neulich viel zu essen ergattert und gut gegessen. Sie hatten nichts gegessen. Er war der jüngere. Keiner sollte etwas essen bevor er nicht satt war, so war ihre Regel. Denn immerhin konnten sie, als erwachsenere, besser damit klar kommen. Diesmal musste Blaze alleine los. Die Unterstützung von den Brüdern war ihr an diesem Tag nicht gegönnt. Sie mussten aufeinander achten. Da beschlich sie eine Idee. Medizin. Es würde Wolke dann bestimmt besser gehen. Auf dem Marktplatz gab es einen Stand mit Kräutern. Blaze könnte mithilfe einer Hundenase bestimmt sagen welches Kraut sie brauchte. Zudem kannte sie sich damit aus. Etwas. An diesem Tag sollte es soweit sein. Dieser Tag sollte es sein der ihr zum Verhängnis wurde. Der Marktplatz war sogut wie leer und der Stand ebenso. Vielleicht hätte der ältere Wiesel die Gefahr erkannt. Doch Blaze war naiv genug nicht an eine Falle zu denken, sondern direkt hineinzulaufen. Warum eine Konfrontation entgehen, wenn man sich ihr auch stellen konnte? Doch der Schmerz der ihr Bein durchfuhr, als der Schuss viel war betäubend. Ein kleiner Schritt, dan wäre sie im sicheren Schatten gewesen. Doch nun, umstellt von Wachen, war kein Entkommen sicher. Und wie sollte sie sich verwandeln, immerhin kannte man sie und das kleine Mädchen war noch nie in so einer Situation gewesen. Panik. Ein Gefühl das alles in ihr zerstörte. Doch sie sollte nicht alleine sein, nein. Aus dem Schatten sprangen sie verursachten das, was normalerweise ihre Aufgabe war. Chaos. Zwei Jungen. Das Mädchen zog sich in die Schatten. Ihr Bein war verletzt, laufen kaum möglich. Somit humpelte sie davon. Gebrüll, schüsse und schreie verfolgten sie in die Gassen. In ihr Zuhause. Hier musste sie warten. Wolke und Wiesel hatten sie gerettet, sie würden hier her kommen. Bestimmt. Der Streifschuss verheilte mäßig, doch entzündete sich nicht. Glück, ja das hatte sie in dem Punkt. Doch die Brüder tauchten nicht auf. Erst jetzt musste sie feststellen wie grausam eine Nacht alleine war. Am nächsten Tag würde sie sie suchen.
Drei Tage nun fehlten ihre Freunde. Doch nun konnte sie sie suchen. Ihr Bein schmerzte zwar, aber sie war stark. Zumindest war das ihre Ansicht. Die Tatsache war aber, das sie auf Dächer kletterte und langsam vorran kroch, hier oben suchte sie keiner und sah sie keiner. Der Weg zum Marktplatz war länger als vermutet. Und dort war nichts wie sonst. Keine Stände, keine kaufenden Menschen. Ein Holzgerüst zierte die Mitte, es sah komisch aus. Menschen standen darum und flüsterten. Ein Mann. Schwarz, mit Maske. Stand dort. Er sagte nichts. Es war gruselig. Sie wollte hier weg, doch kam nun jemand und sprach. Danach kamen noch mehr. Gefesselt. Einer nach dem anderen stellten sie sich auf das Gerüst. Was ging hier vor? Blaze beobachtete das Schauspiel. was passierte hier? Schock überkam das Mädchen, als ihr Herz aussetze. Ihre Augen hatten etwas entdeckt. Oder jemand. Zwei jungen,... die dort Standen,..... denen Stricke um den Hals gelegt wurden... . Ein stummer Schrei entfuhr ihr, als der schwarze Mann den Hebel zog. Dort hingen sie. Ihre Körper baumelten herum. Glasige Augen starrten sie an. Es war schnell gegangen. Zu schnell für ihren kleinen Kopf zu realisieren. Zu schnell für ihren zarten Körper um zu reagieren.
Feuer erhellte ihre Augen. Spiegelte sich in dem glasigem Blick wieder. Tränen kullerten über ihre jungen Wangen. Schluchsten tat sie längst nicht mehr. Saß einfach da. Starrte hinunter. In das Leichenfeuer. Zu ihren Freunden. In die Nacht.


{ Magie & Kämpfe }
Er war es der sie fand, er war es der sie mit sich nahm. Sie selbst war nichtmehr als eine Hülle. Leblos. Geschockt. Unfähig zu handeln oder wahrzunehmen. Somit wurde sie zum Werkzeug. Das eines mächtigen Magiers. Oder vielleicht ehr eines verrückten. Der Magier war mächtig, nicht weil er gut zaubern konnte, sondern weil er skruppelos war. Er nutze die Mächte einer Drachenhexe. Oder sie seine? Denn die Hexe wollte Herrschen, die Menschen waren ihre Bauern um die Drachen und alle Völker zu unterwerfen. Sie wollte Rache. Denn da sie, in der Sicht anderer Drachenhexen, böse Magie verwendete, hatten sie sie Verbannt. Talaith, wurde für die Drachin zu einem exprimient, ihrer Magie. Doch das störte sie nicht, immerhin bekam sie einen Platz zum Schlafen und Essen. Im inneren war sie zerstört. Es war ihre Schuld, ihr Fehler. Ihre Strafe war damit zu leben. Ihre Freunde ermordet. Von ihr. Leben war ihr egal. Sie wollte nur noch zu ihnen. Doch das, sollte unmöglich werden.
Als Blaze wieder einigermaßen normal war. Zu sich kam. War die Welt für sie nichts als schwarz und weiß. Klischeehaft, doch für ein Kind realität. Steinerndewände, gaben ihr Schutz und raum zum schlafen, essen und kämpfen. Ja das musste sie. Es war ihre tägliche Aufgabe und Schule. Sie habe eine Schuld zu begleichen. So viel Strafe und Schuld. So viele Fehler. Dankbar zu leben, war sie nicht. Andere wie sie, ihre Partner, schon. Schnell wurde klar, das sie zwar leblos war, dennoch Rache in ihr aufkeimte. Diese Rache belebte sie. Ließ sie kämpfen und Dinge heben, die andere nicht in der Lage waren zu tun. Sie war ein Mädchen, nachdem klischee gesehen schwach. Ihr Training zielte auf stärke. Schnelligkeit besaß sie, Geschick auch. Nun musste sie nur noch stark genug sein ihre Waffe zu tragen. Jeder hatte 'seine Waffe' ein besonderer Gegenstand an die Person angepasst. Ein Junge hatte eine Gabel, normales Besteckt, doch konnte er damit massen abschlachten. Andere Äxte, Speere, Pistolen. Sie jedoch ein Schwert. Ein schweres Schwert, welches nur jene heben konnten, die ein spezielles Training absolviert hatten. Darin ging es nicht um pure Kraft und Gewalt, sondern um Geschick und Technick. Eine kleine Revolution sollte bevorstehen. Sie wurden darauf trainiert zu gehorchen. Sie würden die Menschheit unterwerfen und die Drachen. Ein Königreich für alle oder tod. Doch Blaze tötete nicht. Sie verwundete nur. Das sie letzendlich dazu gezwungen wurde, tat sie schließlich mit dem Gedanken ab das es sie abhärten würde. Immerhin wollte sie sich rächen, mehr wusste sie nicht mehr. Wofür, wieso, warum das war egal. Rache zählte.
Der Tag kam früher als erwartet, doch sollten sie das tun was befohlen wurde. Die Drachin war an den Ort gebunden, hier her verbannt, somit würde sie bleiben. Ihre Bauern schicken. Doch wurden sie erwartet. Engelsburg war perfekt um einer Belagerung stand zu halten. Ihr Plan war jedoch von innen zu zuschlagen. Die Garde hatte sie durchschaut und Feuer gelegt. Panik brach in den Reihen aus. Sie waren nicht viele und alles Kinder. Das Feuer löste in Blaze noch anderes aus. Doch nun der Rache so nahe, konnte sie einfach gehen? Es sollte sich herausstellen, dass sie es konnte. Vorallem als erinerrungen sie überfluteten und die Garde hereinströhmte. Die brennende Gaststätte fürchteten sie nicht. Scheinbar waren die Anwohner längst weg. Nun galt tod oder flucht und sie rannte mal wieder davon.


Husten, dieser elende husten! Stimmen drangen an ihr Ohr. Sie wollte schlafen. Doch hatte sie das nicht? Ihre Augen schlugen wieder auf. Etwas steckte in ihr. Schmerzen durchzuckten sie und ließen sie taub werden. Hören, reden, fühlen. Nichts. Alles war auf einmal fort. Ihr Blick schwankte. Scheinbar hatte er ihr Herz verfehlt. Dummkopf. Wie konnte man so unfähig sein? Etwas wurde zugeschlagen und sie stöhnte auf, als ein Buch nach ihr geworfen wurde. Musste er so hard zuschlagen? Moment was dachte sie da. Ihre Finger zuckten, bei dem Versuch die Hand zu heben und den Speer hinauszuziehen. Oder war es ein Messer? Irgendwas. Was auch immer. Doch wenn sie es falsch herauszog, allgemein. Sie würde verbluten. Oder tat sie das bereits? Überall war Blut. Ob es das ihre war? Sie bildete sich ein hinter den zwei Männern jemanden zu sehen. Er lag auch auf dem Boden und starrte sie an. Sie blinzelte, doch er tat nichts. Er war tod. Sie lachte. Jemand trat sie und sie verstummte. Arschloch. Wusste er nicht das es weh tat? Sie starrte die beiden Männer an die nun lachten. Sie lachten sie aus. Denen würde sie es zeigen. Sie würde sich verwandeln und sie in Stücke reissen. Doch sie konnte nicht. Ihre Ohren waren verschwunden. Panik ergriff sie. Ein Mann kam zu ihr und hieb auf diese verdammte Waffe ein. Wieder hustete sie, spuckte. Sie war sich sicher das es Blut war. Ihr Blick verschwamm. Ihre Gedanken wichen ab. Wichen zu anderen Menschen. Zwei Gestalten, einer kleiner als der Andere. Sie drehten sich um und lächelten. Zwei Jungen ihre Hand war so schwer, doch diesmal konnte sie sie austrecken, doch sie erreichte sie nicht. Die Kinder verschwanden und alles was sie tat war ihnen schreiend hinter zu rennen.....

{ Einsamkeit }
Die Flucht war das eine. Rennen konnte sie gut. Doch man kannte sie. Die Menschen hassten sie. Sie wurde gesucht. Als Diebin, Mörderin, Rebellin die Liste war warscheinlich endlos. Ihre dunkle Haut und Haare, diese markanten Augen, wer konnte sie schon verwechseln. Sie hatte in der Stadt noch niemanden mit so einer Haut gesehen. Sie war kein Blizzard. Kein Sturm. Sie war der Tod. Was tun wenn man niemanden kennt, niemanden hat und nichts zu leben? Einfach weiterlaufen? Einfach vorrangehen? Warscheinlich. Vielleicht war grade diese Tatsache, das sie einfach lief, ihre Rettung. Sie fand zuflucht bei niemandem sondern bei sich selbst. Fand zu sich und mit sich selbst und ihrem Umfeld, der Natur. Wieder etwas Hoffnung. Mehr brauchte sie nicht. Ein Funke, der lebte und richtig angeschürt zu einem Feuer ausbrechen konnte. Der Blizzard lebte. In den Bergen. Als Wilde. Viele Jahre bis sie vermutete, das alles vergessen war was sie getahn hatte. Erst dann traute sie sich wieder zurück. Beigebracht hatte sie sich alles selbst. Kämpfen konnte sie. Stehlen auch. Mehr brauchte sie im Endefekkt nicht. Eine Hütte, etwas zu essen, Holz, Decken, Klamotten für den Winter. Für den Sommer gute Schuhe einen Rucksack um herumzureisen. Auf ihren Reisen entdeckte sie Orte, lernte Geschichte und mied immerzu die Menschen. Und lernte ihre Verwandlungen zu perfektionieren. Erst als sie zu einer jungen Frau herangereift war, kam sie wieder. Sie mischte sich unter die Bauern und Händler, entsprach ihr Aussehen diesen wohl ehr als dem Adel. In Engelsburg selbst tauchte sie unter und sammelte Informationen. Über sich selbst. Doch das Stehlen hörte nicht auf. Sie hatte kein Geld und wenig zu essen oder angemessene Kleidung. Somit beschaffte sie sich alles. Dies führte sie zu einem Ort der ebenso grün war wie die Außenwelt. Ein Park. Musik erfüllte diesen und lockte die Frau. Sie war als Kind selten hier gewesen, nahezu nie um sich auszukennen. Gebannt von der Musik und der Situation übersah sie die Wachen. Den Adel der sie erkannte und jene die ihr Folgten.

Dum didum... didtum... . Summen sollte die  Luft erfüllen Ihr Summen. Sie tat das gerne. Musik war toll. Im Gegensatz zu diesem Nebel. Die Jungen waren davon gerannt, unhöflich. Begrüßten sie sie etwa? Wollten sie eines ihrer Spiele spielen? Nun sie würde sie finden. Doch wer war sie eigentlich? Oder wo? Dieser Ort war ihr nicht bekannt. Dunkel und Nebelig. Nirgendwo schien ein Anfang und ein Ende. Wie eine Endlose Straße zwischen zwei Welten. Und sie ging entlang. Sie spürte nichts, ihr Körper schien nicht da zu sein oder sie nicht in ihm. Sie konnte ihre Hände nicht heben und auch sonst nichts. Nur schauen. Und dort wo sie hinsah, ging sie hin. Wie ein Windhauch der sie trug, doch hier wehte kein Wind. Sie redete, doch man hörte nichts. Ihr Summen war nichts. Sie hörte es nur weil sie Wusste wie die Melodie ging, oder? Umso länger sie nachdachte umso verwirrter wurden ihre Gedanken. Spüren konnte sie ebenso nichts. Kein vibriren ihrer Kehle. Woher wollte sie also wissen das sie summte? Sie schritt weiter vorran und zwischen dem Nebel tauchte etwas auf. Da .... lag etwas. Sie beugte sich darüber und starrte. Irgendwann ging sie weiter, drehte sich dan um um wieder zurück zu gehen. Das war ja sie. Sie lag dort. Warum? Ihre Augen sahen komisch aus. Allgemein entstellt war sie irgendwie. Ihre Hand streckte sich aus, doch dort war nichts. Dennoch berührte sie sich selbst irgendwie. Ihren Körper. Und verschwand.

{ Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart }
Lange war sie gewandert, nie weit gekommen. Letzendlich fand sie zurück. Zu sich, ihrem Körper, ihrem sein. Die Luft die sie anschließend in die Lunge zog belebte sie. Löste die Starre. Ließ sie sich erheben. Um ihr herum war Wiese. Ein Blick nachoben ließ sie Mauerwerkt erblicken. Ein zerstörtes Haus stand gegenüber von ihr, verlassen. Warscheinlich ein alter Bauernhof. Sie schritt darauf zu. Ignorierend, dass sie anders war. Ignorierend, das sie voller Blut war. Ignorierend, das sie soeben gestorben war und ihre Leiche hinunter geworfen hatte damit die Tiere sie fraßen. Ignorierend das sie fast eine Woche dort gelegen war ohne das jemand sie gefunden oder etwas sie angerührt hatte, während sie zwischen den Welten gewandelt war bis Magie die zurück geholt hatte. Böse Magie. Dunkle Magie. Unbekannte Magie. Sie fand was sie brauchte, doch ein Spiegel zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Sie trat darauf zu. Er war zerstört, doch erkannte man immerhin etwas von sich selbst. Doch das hier, war nicht sie. Diese schneeweiße Haut, diese weißen Haare und geisterhaften Augen. Erschrocken wich sie zurück. Dies war ihr Körper, doch das Aussehen war nicht ihres. Es war das eines lebenden Geistes, einer.... toten. Unnatürlich. Sie erinerrte sich wieder. Der Schock stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie lebte! Dabei.... war sie gestroben. Sie sollte tod sein. Warum lebte sie? Ihr Blick fiel auf eine Tasche. Das war ihre. Sie kannte diese Tasche. Talaith. Ja das war ihr Name. Blaze, ihr Diebname. Ihre Sachen lagen dort, als hätten sie schon ewig auf sie gewartet. Von Spinnweben bedeckt und der Stoff angefressen von Motten. Das Schwert verschmutzt und ungepflegt. Sie griff danach. Doch anstatt sie Sachen zu berühren, glitt ihre Hand hindurch und lies sie durch die Wand purzeln. Ins Freie. Verwirrt schaute sie sich um. Was war passiert? Sie schüttelte den Kopf. Nun wurde sie verrückt. Ihre Sachen.

Talaith. Tochter einer Unbekannten. Gestaltwandlerin und Geist. Lebender Geist. Gebunden an ihr Leben, an die Erde, an ihren Körper. Unmöglich zu sterben. Zumindest dieses Mal. Das war sie. Ihr neues Leben. Ein Leben geprägt von einer Vergangenheit, die sie vergessen wollte und nicht sein wollte, durchzogen von einer ungewissen Zukunft, ein leben in der Gegenwart. Das war es was sie konnte. Wer sagte ihr das sie lebte, wer sagte ihr wie lange und wer sagte ihr ob das Realität war. Niemand. Es konnte ihr niemand sagen. Sie tat es einfach. Und genau nachdem prinzip würde sie leben müssen. Ihre Waffe sollte ihr Schmuck und Schutz sein. Ihr Wissen ihr Helfer. Ihre Fähigkeiten ihr Leben und die Musik ihr Geld. Künsterlin, ja das war sie. Nicht mehr und nicht weniger. Von einem fernen Ort. Dies war ihr neues Leben. Ein Leben in das sie sich schnell hineinlebte und lernte damit umzugehen. Ihre Fähigkeiten zu perfektionieren und das zu tun was sie nie konnte - Frieden finden. Im Leben.


Sie schloss das Buch und atmete dem Luftzug entgegen, der angekommen war. Ihre Haare wurden durchwühlt, blieben aber in dem Zopf, den sie Gebunden hatte. Sie streckte sich einmal und legte das Buch in ihre Tasche. Es war verdreckt und mit altem Blut überzogen. Kein wirklich schönes Stück, doch für sie von Wert. Nicht weil es ihre Geschichte darstellt, sondern weil es das Festhält und Einschließt, was sie nie mehr sein will....


Lebensziel: Frieden
Nicht nur in frieden leben zu können, sondern auch einen Sinn dahinter zu finden. Inzwischen hat sie wieder Spaß am Leben gefunden und denkt nicht daran zu sterben. Daher versucht sie ebenso jene zu finden, die ihr mehr über ihr dasein sagen können. Außerdem weiterhin Musik zu spielen und mit jener den Bewohnern Nirathas Frieden zu bringen.


Zweitcharakter?: Shaylin, Sjarril, Rhiannon

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Zuletzt von Talaith am Di Aug 18, 2015 10:16 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Talaith Shuravi

Beitrag  Yuyuka am Di Aug 18, 2015 10:12 pm

Wie entsprechend alles Offscreen besprochen:

Angenommen!

Wie gehabt, schöner Charakter! Wink

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Re: Talaith Shuravi

Beitrag  Noriko am Di Aug 18, 2015 10:41 pm

Same here: also Angenommen!

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Re: Talaith Shuravi

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